On the reduction oft the indefinite binary quadratic forms. (Q1830748)
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scientific article; zbMATH DE number 2566627
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | On the reduction oft the indefinite binary quadratic forms. |
scientific article; zbMATH DE number 2566627 |
Statements
On the reduction oft the indefinite binary quadratic forms. (English)
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1930
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Verf. stellt einen Zusammenhang zwischen der Gaußschen Reduktionstheorie der binären quadratischen indefiniten Formen mit der Hermiteschen Reduktionstheorie der stetigen Variablen her. Es seien \[ \xi = \alpha x + \beta y \text{ und } \eta = \gamma x + \beta y \] zwei Linearformen mit irrationalen Verhältnissen \(\dfrac{\alpha}{\beta}\) und \(\dfrac{\gamma}{\delta}\). Diesen Formen werde die Funktion \[ F(x,y,t) = \left|\dfrac{\xi}{\eta}\right| + t |\eta | \] für \(t > 0\) adjungiert. Für festes \(t\) werde jener vom Koordinatenursprung verschiedene Gitterpunkt aufgesucht, der \(F\) zu einem Minimum macht, wobei man sich auf die Halbebene \(\eta > 0\) beschränken kann. \[ \dfrac{|\xi |}{\eta} + t\eta = c, \;\eta > 0 \] stellt aber 2 Parabelbögen durch den Koordinatenursprung und den Punkt \(\xi = 0\), \(\eta = \dfrac{c}{t}\) dar. Durch die Ungleichungen \[ \dfrac{|\xi |}{\eta} + t\eta \leqq c, \;\eta > 0 \] wird daher ein linsenförmiges Gebiet definiert, das für genügend kleine Werte von \(c\) keinen Gitterpunkt außer dem Ursprung enthält und bei wachsendem \(c\) schließlich entweder einen Gitterpunkt oder je einen Gitterpunkt auf jedem Parabelbogen enthalten wird. Führt man diese Betrachtungen von \(t = 1\) für wachsende und abnehmende \(t\) durch, so erhält man eine Kette von Gitterpunkten, deren je zwei aufeinanderfolgende mit dem Koordinatenursprung ein Fundamentalparallelogramm definieren. Diese Gitterpunkte liegen abwechselnd zu beiden Seiten der Geraden \(\xi = 0\); für abnehmendes \(t\) nimmt \(|\xi |\) monoton ab, \(\eta\) monoton zu, und diese Eigenschaften sind charakteristisch für eine Kette von Gitterpunkten mit der Minimaleigenschaft. Ordnet man der indefiniten quadratischen Form \[ \varPhi = ax^2 + 2bxy + cy^2 \] mit der Determinante \[ D = b^2 - ac > 0 \] und den Wurzeln \[ \omega = \dfrac{-b+\sqrt{D}}{a}, \;\omega' = \dfrac{-b-\sqrt{D}}{a} \] die Linearformen \[ \xi = x -\omega y \text{ und } \eta = x-\omega'y \] zu, so ist \(\varphi\) dann und nur dann reduziert, wenn die beiden Gitterpunkte \((1, 0)\) und \((0, 1)\) in irgendeiner Reihenfolge aufeinanderfolgende Gitterpunkte einer Kette der früher definierten Art sind, denn diese Bedingung ergibt entweder \[ -1 < -\omega < 0, \;-\omega' < 1 \] oder \[ -\omega < -1, \;0<-\omega' < 1, \] d. h. aber: Die beiden Wurzeln haben entgegengesetztes Vorzeichen und die eine einen absoluten Betrag \(< 1\), die andere einen absoluten Betrag \(> 1\), was die Gaußsche Bedingung für eine reduzierte Form ist. Bei dem Verf. fehlt jede geometrische Deutung und jeder Hinweis auf Minkowski.
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Gaussian reduction theory
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binary quadratic indefinite forms
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Hermitian reduction theory
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continuous variables
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