Beiträge zum Problem der Verbiegung der Hyperflächen in euklidischen Räumen. I. (Q1831891)

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scientific article; zbMATH DE number 2564917
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    Beiträge zum Problem der Verbiegung der Hyperflächen in euklidischen Räumen. I.
    scientific article; zbMATH DE number 2564917

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      Beiträge zum Problem der Verbiegung der Hyperflächen in euklidischen Räumen. I. (English)
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      1930
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      Verf. benutzt folgende Definitionen: \(L_0\)-Abbildung: eineindeutige topologische Zuordnung der Punkte zweier \(l\)-dimensionaler Hyperflächen \(\overline F_l\), \(\overline{\overline F}_l\) im euklidischen \(R_n\); \(L_1\)-Abbildung: zugeordnete Kurven auf \(\overline F_l\), \(\overline{\overline F}_l\) sind längengleich; \(L_k\)-Abbildung: zugeordnete Kurven auf \(\overline F_l\), \(\overline{\overline F}_l\) stimmen in Länge und Krümmung bis zur \((k-1)\)-ten Krümmung überein; \(k\)-fache Verbiegbarkeit (von \(F_l\) in \(R_n\)): jede Hyperfläche einer einparametrigen Schar \(F_l(\alpha)\) ist \(L_k\)-abbildbar (im ``kleinen'' oder im ``großen'') auf \(F_l\) (\(\alpha=0\)); \(k\)-fache Starrheit: die Eigenschaften der \(k\)-fachen Verbiegbarkeit sind nicht erfüllt; \(k\)-fache Verbiegbarkeit zweier Hyperflächen \(\overline F_l(0)\) und \(\overline{\overline F}_l(1)\) in einander: jede Hyperfläche der Schar \(F_l(\alpha)\) ist \(L_k\)-abbildbar auf \(\overline F_l(0)\) und \(\overline{\overline F}_l(1)\) und zu keiner kongruent; \(k\)-fach absolute Starrheit: \(F_l\) ist für beliebige Dimensionen \(n\) in keinem \(R_n\) \(k\)-fach verbiegbar; Hyperflächen erster Klasse: die \(k\) ersten invarianten Formen einer \(\overline F_l\) in \(R_m\) (\(m\geqq n\)) sind identisch mit den \(k\) ersten invarianten Formen einer \(F_l\) im \(R_n\) (vgl. \textit{C. Burstin, W. Mayer}; Das Formenproblem der \(l\)-dimensionalen Hyperflächen in \(n\)-dimensionalen Räumen konstanter Krümmung; Monatshefte f. Math. 34 (1926), 89-136; F. d. M. 52; ferner \textit{W. Mayer}, 1928; F. d. M. 54, 794 (JFM 54.0794.*)); Hyperflächen zweiter Klasse: das Formensystem \(J_{\overline F_l}(\bar k)\) jeder \(\overline F_l\) wird identisch mit dem einer \(F_l\), \(J_{F_l}(k)\), sobald \(J_{\overline F_l}(\bar k)\) \(J_{F_l}(k)\) enthält (\(k=\bar k\)). Beispiele erster Art sind Hypertorsen, Beispiele zweiter Art Flächen im gewöhnlichen Raum, bei nicht identisch verschwindender \textit{Gauß}scher Krümmung. Auf der gegebenen Grundlage werden folgende Sätze bewiesen: (1) Jede \(F_l\) der zweiten Klasse ist \(k\)-fach absolut starr. (2) Es gibt \(k\)-fach absolut starre Hyperflächen \(F_l\) für beliebig große Werte von \(k>1\). (3) Jede \(F_l\), die in einem \(R_n\) vollständig ausgebreitet ist, ist in einem \(R_{n+1}\), welcher den \(R_n\) enthält, einfach verbiegbar. (4) Eine in einem \(R_n\) vollständig ausgebreitete \(F_l\) ist in diesem \((h-1)\)-fach starr, wenn die Formen der Normalräume \(J_h,J_{h+1},\ldots,J_r\) durch die Formen der \(J_1,J_2,\ldots,J_{h-1}\)-Räume eindeutig bestimmt sind.
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