Über die Lösungen der Schrödingergleichung bei singulären Wechselwirkungspotentialen. (Q1832425)

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scientific article; zbMATH DE number 2565615
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    Über die Lösungen der Schrödingergleichung bei singulären Wechselwirkungspotentialen.
    scientific article; zbMATH DE number 2565615

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      Über die Lösungen der Schrödingergleichung bei singulären Wechselwirkungspotentialen. (English)
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      1930
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      Es wird gezeigt, daß das in der Quantenmechanik im allgemeinen angewendete Störungsverfahren versagen kann, wenn die zusätzliche Störungsfunktion (in der vorliegenden Arbeit eine Wechselwirkungsenergie zwischen zwei gleichartigen Teilchen) eine neue Singularität in die Differentialgleichung hineinbringt. Es kann vorkommen, daß es Lösungen der gestörten Differentialgleichung gibt, die bei adiabatischer Ausschaltung des Feldes nicht in die ungestörten Eigenfunktionen übergehen. Stellt man die Forderung auf, daß nur solche Lösungen des ungestörten Problems zu benutzen sind, die adiabatisch in die Eigenfunktionen des gestörten Problems übergeführt werden können, so hat man gewisse Lösungen des ungestörten Problems zu verwerfen. In dem speziellen vom Verf. durchgerechneten Beispiel der gegenseitigen Störung zweier harmonischer Oszillatoren sind bei Einführung der genannten Bedingung gerade die Lösungen zu verwerfen, die bei Vertauschung der Koordinaten beider Teilchen ungeändert bleiben. Verf. sieht hierin einen Hinweis darauf, daß möglicherweise das \textit{Pauli}prinzip eine ganz natürliche mathematische Begründung finden kann, wenn man nur annimmt, daß die -- vorläufig noch unbekannte -- Wechselwirkung der Elektromagnete zu einer nach dem obigen ``Adiabatenprinzip'' durchzuführenden Auswahl Anlaß gibt, derzufolge nur in den Elektronenkoordinaten antisymmetrische Eigenfunktionen der ungestörten Gleichungen zu benutzen sind.
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