La rotazione dei satelliti. (Q1833360)

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scientific article; zbMATH DE number 2568621
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    La rotazione dei satelliti.
    scientific article; zbMATH DE number 2568621

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      La rotazione dei satelliti. (English)
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      1930
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      Verf. verteidigt die These, für die meisten Satelliten des Sonnensystems sei es äußerst unwahrscheinlich, daß Revolutions- und Rotationsdauer einander gleichen, wie das beim Erdmond der Fall ist. Schon früher hatte er behauptet (C. R. 180 (1925), 1647-1650; F. d. M. 51, 777 (JFM 51.0777.*)), daß Merkur und Venus entgegen den vermeintlichen Beobachtungen von \textit{G.~V.~Schiaparelli} eine Tageslänge hätten, die von der unsrigen nicht wesentlich abwiche. Diese Vermutung soll, soweit sie Venus betrifft, inzwischen durch spektroskopische Beobachtungen von amerikanischer und französischer Seite bestätigt worden sein. Ausgangspunkt der Überlegungen des Verf. ist seine scharfe Ablehnung der \textit{Kant-Laplace}schen Hypothese, die nur durch einen nationalen Fanatismus gestützt werde. Er scheint dabei nur an Frankreich zu denken. Denn er zitiert aus der von der Berliner Akademie 1754 veranlaßten Arbeit des 30jährigen \textit{I. Kant} ``Untersuchung der Frage, ob die Erde bei ihrer Umdrehung um die Achse \dots einige Veränderung \dots erlitten habe'' nach einer nicht genannten Quelle in französischer Sprache. In der anschließenden, übrigens ungerechtfertigten Polemik bezeichnet er Kant als -- -- französischen Philosophen! Bei einem Manne, der den größten Gelehrten der verschiedensten Völker Oberflächlichkeit vorwirft, ist diese Entgleisung etwas stark. Ferner beruft sich Verf. an einer recht heiklen Stelle auf die Allmacht des Schöpfers, was bei seiner weltanschaulichen Stellung zwar begreiflich, als Argument in einer mathematisch-physikalischen Auseinandersetzung aber ungewöhnlich ist. Der geringe positive Anteil der umfangreichen Arbeit läßt sich dahin zusammenfassen, daß die kleineren Satelliten, wenn sie überhaupt einmal plastisch gewesen wären, jedenfalls so schnell erstarrt seien, daß die Flutreibung die Angleichung von Rotations- und Revolutionsdauer nicht habe herbeiführen können. Es blieben also nur verhältnismäßig wenige größere Monde übrig. Verf. sucht sich für diese mit fast primitiv anmutenden Mitteln eine Vorstellung von der Größe der retardierenden Kraft der Flutreibung zu verschaffen. Bei der Anwendung seiner Formel kommt er zu ganz anderen Ziffern, als sie von \textit{Antoniadi} gegeben wurden. Er beharrt aber auf seinen Werten und weist darauf hin, daß der Erdmond eine Sonderstellung einnehme. Er glaubt daraus schließen zu dürfen, daß die Gleichheit von Rotations- und Revolutionsdauer wahrscheinlich nur für diesen bestehe.
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