Mémoire sur la représentation finie des fonctions continues. I: Les superpositions de fonctions absolument continues. II: Le théorème fondamental sur la représentation finie. (Q1833484)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2566746
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Mémoire sur la représentation finie des fonctions continues. I: Les superpositions de fonctions absolument continues. II: Le théorème fondamental sur la représentation finie.
    scientific article; zbMATH DE number 2566746

      Statements

      Mémoire sur la représentation finie des fonctions continues. I: Les superpositions de fonctions absolument continues. II: Le théorème fondamental sur la représentation finie. (English)
      0 references
      1930
      0 references
      Bekanntlich machen die totalstetigen Funktionen nur einen kleinen Teil der stetigen Funktionen beschränkter Schwankung aus, und diese nur einen kleinen Teil aller stetigen Funktionen. Diese Tatsache könnte die Vermutung nahelegen, daß es nicht möglich sei, jede stetige Funktion mit Hilfe von endlich vielen einfachen Operationen durch stetige Funktionen beschränkter Schwankung oder gar durch totalstetige Funktionen darzustellen. Verf. zeigt in diesen beiden sorgfältig durchgefeilten Arbeiten, daß dem nicht so ist. Vielmehr trifft folgendes zu: ``Jede stetige Funktion \(F(x)\) läßt sich mit Hilfe von stetigen Funktionen beschränkter Schwankung \(F_1\), \(F_2\), \(\varPhi_1\), \(\varPhi_2\) in der Form \(F(x) = F_1(\varPhi_1(x)) + F_2(\varPhi_2 (x))\), und mit Hilfe von totalstetigen Funktionen \(f_1\), \(f_2\), \(f_3\), \(\varphi_1\), \(\varphi_2\), \(\varphi_3\) in der Form \[ F(x) = f_1(\varphi_1(x)) + f_2(\varphi_2(x)) + f_3(\varphi_3(x)) \] darstellen; die Anzahl der verwendeten Funktionen läßt sich in beiden Fällen nicht verringern.'' Im ersten Kapitel werden Eigenschaften solcher Funktionen untersucht, die mittelbare Funktionen (superpositions) \(f(\varphi(x))\) mit totalstetigen \(f\) und \(\varphi\) sind, und es wird insbesondere eine notwendige und hinreichende Bedingung dafür angegeben, daß eine Funktion zu dieser Klasse gehört (vgl. \textit{N. Bary} und \textit{M. Menchoff}, Sur l'intégrale de Lebesgue-Stieltjes et les fonctions absolument continues de fonctions absolument continues, Annali di Mat. (4) 5 (1928), 19-54; F. d. M. 54, 272 (JFM 54.0272.*)-273). Auf Grund dieses Kriteriums erweist es sich als überflüssig, mittelbare Funktionen höherer Stufe zu betrachten. Den Gegenstand des zweiten Kapitels bilden die stetigen Funktionen der Form \(f_1(\varphi_1(x)) + f_2(\varphi_2(x))\) mit totalstetigen \(f_1\), \(f_2\), \(\varphi_1\), \(\varphi_2\). Es wird zunächst eine hinreichende, dann eine notwendige Bedingung für Darstellbarkeit in dieser Form angegeben; die letztere liefert die Existenz von stetigen Funktionen, die nicht zu dieser Klasse gehören (fonctions ridées). Im dritten Kapitel folgt der Beweis des Hauptsatzes.
      0 references
      0 references

      Identifiers