Sur les propriétés des noyaux symétriques et symétrisables généralisés. (Q1833738)

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scientific article; zbMATH DE number 2567013
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    Sur les propriétés des noyaux symétriques et symétrisables généralisés.
    scientific article; zbMATH DE number 2567013

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      Sur les propriétés des noyaux symétriques et symétrisables généralisés. (English)
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      1930
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      Verf. untersucht das Eigenwertproblem für Integralgleichungen von der Form \[ \varphi (x) - \lambda\int\limits_a^b N(x,s)\varphi (s) ds = 0, \tag{1} \] deren Kern eine komplexe Funktion der reellen Variablen \(x, y\) ist, die der Identität \[ N(x,y) = \overline{N}(y,x) \] genügt. Verf. nennt solche Kerne, die den \textit{Hermite}schen Matrizen bei linearen Substitutionen entsprechen, verallgemeinert symmetrische Kerne. Sie umfassen den Fall der symmetrischen und der schiefsymmetrischen Kerne. Für solche Kerne gilt ein großer Teil der \textit{Hilbert}schen Theorie der Integralgleichungen mit symmetrischem Kern: Alle Koeffizienten der \textit{Fredholm}schen Determinante des Kernes \(N(x, y)\) sind reell. Alle Eigenwerte von \(N(x, y)\) sind reell. Der nicht identisch verschwindende Kern \(N(x, y)\) hat mindestens einen Eigenwert. Die normierten und biorthogonalisierten Reihen der Eigenfunktionen, die zu \(N(x, y)\) bzw. \(N(y, x)\) gehören, sind \[ \begin{aligned} &\varphi_1(x),\varphi_2(x),\ldots,\varphi_n(x),\ldots, \\ &\overline{\varphi}_1(x),\overline{\varphi}_2(x),\ldots, \overline{\varphi}_n(x),\;ldots \end{aligned} \] Jede quellenmäßig darstellbare Funktion \[ f(x) = \int\limits_a^bN(x,s)h(s)ds \] läßt sich in eine absolut und gleichmäßig konvergierende Reihe der Eigenfunktionen \(\varphi_n(x)\) entwickeln. Positiv definite Kerne \(N(x, y)\), für die \[ \int\limits_a^b\int\limits_a^bN(x,y)h(x)\overline{h}(y) dx dy \] stets positiv ist, wenn \(h(x)\) eine normierte Funktion ist, haben nur positive Eigenwerte. Auch die Sätze der \textit{E. Schmidt}schen Theorie der unsymmetrischen Kerne finden ihr Analogon. Ist \(K(x, y)\) ein beliebiger komplexer Kern, so sind die von \(0\) verschiedenen Lösungen \(\varphi\), \(\psi\) des Systems \[ \begin{aligned} &\varphi (x) - \lambda \int\limits_a^bK(x,s)\overline{\psi}(s) ds, \\ &\psi (x) - \lambda \int\limits_a^bK(s,x)\overline{\varphi}(s) ds \end{aligned} \] Eigenfunktionen der verallgemeinert symmetrischen positiv definiten Kerne \[ N_1(x,y) = \int\limits_a^bK(x,s)\overline{K}(y,s) ds \text{ und } N_2(x,y) = \int\limits_a^bK(s,x)\overline{K}(s,y) ds, \] die zu dem Eigenwert \(\lambda^2\) gehören. Jede Funktion von der Form \[ f(x) = \int\limits_a^bK(x,s)h(s) ds \] läßt sich in eine absolut und gleichmäßig konvergierende Reihe nach den Funktionen \[ \varphi_1(x),\varphi_2(x),\ldots,\varphi_n(x),\ldots \] entwickeln, wobei die Koeffizienten durch \[ h_n = \int\limits_a^bh(x)\psi_n(x)dx \] gegeben sind. Auch die Theorie der symmetrisierbaren Kerne von \textit{Marty} (C. R. 150 (1910), 1031-1033, 1499-1502; F. d. M. 41, 385 (JFM 41.0385.*)) und \textit{Lalesco} (Bulletin S. M. F. 45 (1917), 144-149; F. d. M. 46, 624 (JFM 46.0624.*)) läßt sich übertragen. Ein komplexer Kern \(M(x, y)\) heißt verallgemeinert symmetrisierbar (von links), wenn es einen verallgemeinert symmetrischen definiten Kern \(N(x, y)\) gibt, so daß der Kern \(P(x, y)\), der definiert ist durch \[ P(x,y) = \int\limits_a^bN(x,s)M(s,y)ds, \] verallgemeinert symmetrisch ist. Auch für solche Kerne gilt der Existenzsatz der Eigenwerte, die auch in diesem Fall sämtlich reell sind. Ist \(\varphi (x)\) eine Eigenfunktion von \(M(x, y)\), die zu dem Eigenwert \(\lambda\) gehört, so ist \[ \psi (x) = \int\limits_a^bN(s,x)\varphi (s) ds \] eine Eigenfunktion von \(M(y, x)\), die zu demselben Eigenwert gehört.
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