Mainfolds, of functions defined by systems of algebraic differential equations. (Q1833809)

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scientific article; zbMATH DE number 2567084
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    English
    Mainfolds, of functions defined by systems of algebraic differential equations.
    scientific article; zbMATH DE number 2567084

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      Mainfolds, of functions defined by systems of algebraic differential equations. (English)
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      1930
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      Verf. studiert Mannigfaltigkeiten von analytischen Funktionen, welche endlichen oder unendlichen Systemen gewöhnlicher algebraischer Differentialgleichungen von einer endlichen Anzahl abhängiger Variablen \(y_i\) genügen. Die Koeffizienten liegen in einem Körper \(F\) von analytischen Funktionen, der in Bezug auf Addition, Multiplikation, Division und Differentiation abgeschlossen ist. Solch eine Mannigfaltigkeit wird \textit{irreduzibel} genannt, wenn sie nicht einer Gleichung \(PQ = 0\) genügen kann, ohne zugleich einer der Gleichungen \(P = 0\) oder \(Q = 0\) zu genügen; hierbei sind \(P\) und \(Q\) vom obengenannten Typus. Jedes unendliche System von Gleichungen besitzt ein endliches äquivalentes Teilsystem. Es ist jedoch nicht möglich, alle Gleichungen linear durch eine endliche Anzahl von ihnen und ihre Ableitungen mit algebraischen Differentialformen als Koeffizienten auszudrücken. Jedes System ist äquivalent einer endlichen Anzahl von irreduziblen Systemen, welche wesentlich eindeutig bestimmt sind. Sodann setzt Verf. voraus: (1) Das System ist irreduzibel; (2) der Körper besteht nicht nur aus Konstanten; (3) dem gegebenem System sind alle noch nicht im System befindlichen Gleichungen adjungiert worden, welche von allen Lösungen des Systems befriedigt werden. Dann können irgend welche Größen \(u_i\) unter den \(y_i\), die so beschaffen sind, daß keine Gleichung in diesem vergrößerten System \(S\) nur die \(u\) enthält, als \textit{willkürliche} Funktionen genommen werden. Es gibt eine Differentialform \(G\), die allein die \(u\) enthält, und eine Form \(A\), die allein die übrigen, abhängigen Variablen \(v_i\) enthält, so daß irgend zwei Lösungen, für die \(G\) nicht verschwindet, verschiedene Werte für \(A\) liefern. Wenn \(A\) als eine abhängige Hilfsvariable \(w\) betrachtet wird, dann können alle \(v\) im Körper \(F\) rational in \(w\) und den \(u\) dargestellt werden, \(w\) genügt einer Differentialgleichung, der \textit{Resolvente}, die nur die \(u\), aber nicht die \(v\) enthalt, und außerdem in \(F\) irreduzibel ist, wenn man sie als eine algebraische Form betrachtet. Die Resolvente \(R=0\) (oder irgend eine irreduzible Gleichung) möge von der Ordnung \(r\) in bezug auf \(w\) sein. Man setze \(F = \dfrac{\partial R}{\partial w_r}\), wo \(w_r\) die \(r\)-te Ableitung von \(w\) in bezug auf die unabhängige Variable ist, und man bezeichne den Koeffizienten der höchsten Potenz von \(w_r\) in \(R\) mit \(H\). Jede Lösung von \(R\), für die \(F\) und \(H\) nicht verschwinden, wird eine \textit{reguläre} Lösung genannt. Die Gesamtheit der Gleichungen, die von den regulären Lösungen befriedigt werden, definiert eine irreduzible Mannigfaltigkeit von der Beschaffenheit, daß jede Funktion in ihr vermittels regulärer Lösungen approximiert werden kann. Daher wird diese Mannigfaltigkeit die \textit{allgemeine} Lösung von \(R\) genannt. Die Lösungen eines Systems werden aus der allgemeinen Lösung seiner Resolvente erhalten. Wenn der ursprüngliche Körper \(F\) zu \(F'\) erweitert wird, dann liefern die algebrai\-schen Faktoren in \(F'\) der Resolvente bezüglich \(F\) die irreduziblen Systeme, in welche \(S\) in \(F'\) zerfällt.
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