The approximation of functions and integrals by a linear combination of functions. (Q1834072)
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scientific article; zbMATH DE number 2567387
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The approximation of functions and integrals by a linear combination of functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2567387 |
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The approximation of functions and integrals by a linear combination of functions. (English)
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1930
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Zur angenäherten Darstellung einer Funktion \(f(x)\) (oder ihres Integrales) werden gewöhnlich ganze rationale Funktionen benutzt, die mit der anzunähernden Funktion gewisse Eigenschaften gemeinsam haben. In dieser Arbeit wird allgemein die Annäherung einer Funktion \(f(x)\) durch eine lineare Verbindung von \(n\) beliebigen Funktionen \(\omega_{\lambda}(x)\), d. h. \[ \zeta(x)=a_1\omega_1(x) + a_2\omega_2(x)+ \cdots+a_n\omega_n(x), \tag{1} \] untersucht. Soll z. B. die Funktion in \(n\) vorgeschriebenen Punkten \(c_{\lambda}\) die Werte \[ \zeta(c_{\lambda}) = f(c_{\lambda}),\quad \lambda= 1,2,\ldots,n, \] annehmen, so bestimmen sich die Koeffizienten \(a_{\lambda}\) aus dem sich ergebenden Gleichungssystem, dessen Determinante als von Null verschieden vorausgesetzt sei. (1) läßt sich in die Form \[ \zeta(x) = \sum_{\lambda=1}^n k_{\lambda}(x)f(c_{\lambda}) \tag{2} \] bringen, worin die Koeffizienten \(k_{\lambda}(x)\) (die sich auch aus dem Gleichungssystem \[ \sum_{\nu=1}^n k_{\nu}(x)\omega_{\lambda}(c_{\nu})=\omega_{\lambda}(x), \quad \lambda= 1,2,\ldots,n, \] berechnen lassen) von \(f(x)\) unabhängig sind und bei vorgegebenen \(\omega_{\lambda}(x)\) und \(c_{\lambda}\) ein für allemal berechnet und tabuliert werden können. Es werden dann noch andere vereinfachende Methoden zur schrittweisen Berechnung der Annäherungsfunktion angegeben. Die Verfahren lassen sich alle übertragen auf den Fall, daß an gewissen Punkten Funktionswerte, an anderen die Werte der ersten Ableitung usw. gegeben sind, und auf die Annäherung des bestimmten Integrales \(\displaystyle \int\limits_a^b f(x)\, dx\). -- Als Beispiel werden für die \(\omega_{\lambda}(x)\) Exponentialfunktionen genommen (\(e^{i\lambda x}\) und \(e^{\lambda x}\)), die zur Annäherung der Funktion \(f(x)\) durch trigonometrische bzw. hyperbolische Funktionen führen. (Setzt man für \(\omega_{\lambda}(x)\) Polynome ein, so kommt man auf die bekannten üblichen Interpolationsformeln.) Für ``symmetrische'' Systeme (das sind z. B. solche, bei denen die \(c_{\lambda}\) symmetrisch zum Nullpunkt liegen und die \(\omega_{\lambda}(x)\) bei geradem \(n\) zur Hälfte gerade, zur Hälfte ungerade Funktionen sind) ergibt sich eine Vereinfachung durch Aufspaltung des Gleichungssystems in zwei kleinere Systeme. -- Weiter wird die Eindeutigkeit der abgeleiteten Interpolationsformeln unter der Voraussetzung, daß die Determinante des zugehörigen Gleichungssystems von Null verschieden sei, festgestellt. Die Fehler bei der Annäherung von \(f(x)\) und \(\displaystyle \int\limits_a^b f(x)\, dx\) werden abgeschätzt. Zum Schluß wird noch die Frage behandelt, unter welchen Bedingungen das Integral \(\displaystyle \int\limits_a^b \zeta(x)\, dx\) mit \(\displaystyle \zeta(x)=\sum_{\lambda=1}^m a_{\lambda}\omega_{\lambda}(x)\) invariant ist für die \(\infty^{n-m}\) Funktionen, die durch \(m\) bestimmte Punkte \((m < n)\) gehen. Für einige Beispiele werden die sich ergebenden Bedingungsgleichungen aufgestellt, denen die Werte \(c_1,c_2,\ldots,c_m\) unterliegen müssen. (Vgl. frühere Arbeiten des Verf., 1929; F. d. M. \(55_{\text{II}}\), 945.)
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