Riemannsche Mannigfaltigkeiten und nichteuklidische Raumformen. V: Uniformisable singularitätenbehaftete Raumformen, Verlauf geodätischer Linien. Quasihomotopie. VI: Elementarsynthese der allgemeinen singularitätenbehafteten Raumformen endlicher Signatur. (Q1834091)

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scientific article; zbMATH DE number 2567422
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    Riemannsche Mannigfaltigkeiten und nichteuklidische Raumformen. V: Uniformisable singularitätenbehaftete Raumformen, Verlauf geodätischer Linien. Quasihomotopie. VI: Elementarsynthese der allgemeinen singularitätenbehafteten Raumformen endlicher Signatur.
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      Riemannsche Mannigfaltigkeiten und nichteuklidische Raumformen. V: Uniformisable singularitätenbehaftete Raumformen, Verlauf geodätischer Linien. Quasihomotopie. VI: Elementarsynthese der allgemeinen singularitätenbehafteten Raumformen endlicher Signatur. (English)
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      1930
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      Während in einer singularitätenfreien Raumform jeder Punkt eine Umgebung besitzt, die eineindeutig und kongruent auf eine Kreisscheibe der nichteuklidischen oder einer euklidischen Ebene abgebildet werden kann, werden in diesen beiden Mitteilungen Singularitäten \(p\) folgender Art zugelassen: Der Punkt \(p\) besitzt eine Umgebung, die sich kongruent auf einen Kegel abbilden läßt, wobei \(p\) der Spitze entspricht; dann läßt sich die Baumform \(R\) so in die \(\zeta \)-Ebene abbilden, daß die Gruppe der nichteuklidischen (oder euklidischen) Deckbewegungen, welche \(R\) erzeugen, Fixpunkte in den Stellen \(\zeta \) besitzt, welche den Singularitäten entsprechen; haben die elliptischen Drehsubstitutionen mit den Fixpunkten \(\zeta \) Drehwinkel \(\dfrac {2\pi }{l}\) mit ganzen \(l\), so heißt die singularitätenbehaftete (kurz: sg.) Raumform \(R\) ``uniformisabel'' (kurz: un.). Von den un. sg. Raumformen handelt die fünfte Mitteilung: Nach Bestimmung der ``niederen'', d. h. sphärischen und euklidischen, Raumformen, wird das ``Hauptproblem'' der ``Synthese aller un. sg. hyperbolischen Raumformen'' (geschlossenen und offenen, orientierbaren und nichtorientierbaren) gelöst; weiter wird der Verlauf der geschlossenen geodätischen Linien untersucht und der ``Quasi- (bzw. ``Semi-) Ergodensatz'' dargetan. Sobald in einer un. sg. Raumform stetige Abänderungen geschlossener Kurven betrachtet werden, ist es zweckmäßig, eine Singularität \(p\), die bei einer solchen Abänderung überschritten wird, wie einen algebraischen Windungspunkt einer \textit{Riemann}schen Fläche zu behandeln; so tritt an Stelle der üblichen ``Homotopie'' die im Titel erwähnte ``Quasihomotopie''. In der sechsten Mitteilung werden die nichtuniformisabeln Raumformen behandelt. Die früheren Methoden sind hier nicht anwendbar. Der Gedanke, von dem jetzt ausgegangen wird (und dem auch die un. Raumformen zugänglich sind), beruht auf der Tatsache: In jeder Homotopie- bzw. Isotopieklasse von Rückkehr- oder Querschnitten gibt es ``normierte'' Linien; sie sind geodätisch und -- dies ist das Wesentliche -- in ihren Klassen durch die Eigenschaft des Längenminimums ausgezeichnet. Bei Beschränkung auf Raumformen ``endlicher Signatur'' (d. h. auf solche endlichen Zusammenhanges und mit endlich vielen Singularitäten) wird diese Methode der geodätischen Rückkehrschnitt- und Querschnittnormierung mit Erfolg zur Synthese der allgemeinen Raumform (unter der genannten Beschränkung) sowie zur geodätischen Aufschneidung von \(R\) und Bildung zugehöriger schlichter konvexer Fundumentalpolygone angewendet. (V 2).
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