Über einige Grundlagenfragen der Mathematik. (Q1834553)
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scientific article; zbMATH DE number 2568993
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über einige Grundlagenfragen der Mathematik. |
scientific article; zbMATH DE number 2568993 |
Statements
Über einige Grundlagenfragen der Mathematik. (English)
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1929
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Die Schrift behandelt mehrere verschiedene Gegenstände. Das früher von \textit{Skolem} im Anschluß an einen Satz von \textit{Löwenheim} gefundene Resultat (5. Skand. Math.-Kongress Helsingfors 1922; F. d. M. 49 (1923), 138-139), wonach die Axiomatisierung der Mengenlehre zu einer Relativierung des Mächtigkeitsbegriffs führt, findet in den \S\S \ 1 und 2 neue Beweise, von denen der erste eine genauere Ausführung des ursprünglichen darstellt, der zweite aber unabhängig von dem \textit{Löwenheim}schen Satze ist. In \S \ 4 wird der \textit{Löwenheim}sche Satz selbst, und zwar in allgemeinerer Form, sowohl vom gewöhnlichen wie von einem intuitionistischen Standpunkt aus neu bewiesen. \S \ 3 wirft an Hand von Beispielen einige Fragen auf, die die ``Erzeugung'' von Mengenbereichen betreffen, welche unter Verwendung nicht-prädikativer Forderungen charakterisiert sind. \S \ 5 untersucht die Frage, ob man von einer auf ``Zählaussagen'' gegründeten Theorie aus durch die Hinzufügung von ``Vertreteraxiomen'' (vom Typus des logischen Auswahlprinzips von \textit{Hilbert}) zu einem Widerspruch gelangen kann. Verf. kommt zu einem negativen Ergebnis, woraus auch folgt, daß die Anwendung des tertium non datur keinen Beitrag zur Entscheidbarkeit innerhalb solcher Theorien liefern kann. Die \S\S \ 6 und 7 enthalten Entwicklungen und Hinweise betreffs der Rolle der Entscheidungsdefinitheit (z. B. in ihrer Auswirkung auf die Konstruktion von Durchschnitt und Vereinigung), der Widerspruchsfreiheit der nichtprädikativen Postulate, der vollständigen ``Festlegung'' mathematischer Begriffe, der Darstellung nichtabzählbarer Mengen (z. B. der zweiten Zahlenklasse). Die Schrift ist reich an Anregungen und neuen Gesichtspunkten, wenn auch viele unter ihnen nicht vollständig ausgeführt sind. (II.)
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