Ein Beitrag zur Theorie der Ordnung der linearen Systeme. (Q1834728)

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scientific article; zbMATH DE number 2569248
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    Ein Beitrag zur Theorie der Ordnung der linearen Systeme.
    scientific article; zbMATH DE number 2569248

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      Ein Beitrag zur Theorie der Ordnung der linearen Systeme. (English)
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      1929
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      Verf. versteht unter einem linearen System \(\mathfrak S\{a,b,c,\ldots\}\) ein System von Elementen, das folgende Eigenschaften besitzt: Aus \(a\subset\mathfrak S\) und \(b\subset\mathfrak S\) folgt \(a+b\subset\mathfrak S\) und \(\lambda a\subset\mathfrak S\) für jede reelle Zahl \(\lambda\); die Addition ist assoziativ und kommutativ; die Operation \(\lambda a\) ist kommutativ, assoziativ und distributiv. Das System \(\mathfrak S\{a,b,c,\ldots\}\) heißt \textit{linear geordnet}, wenn zwischen je zwei verschiedenen Elementen von \(\mathfrak S\) eine durch das Zeichen \(\prec\) ausgedrückte Beziehung besteht, die asymmetrisch und transitiv ist, und für die aus \(a\prec b\) und \(c\subset\mathfrak S\) stets \(a+c\prec b+c\) folgt. Ferner heißt ein linear geordnetes System \textit{archimedisch}, wenn zu je zwei Elementen von \(\mathfrak S\), für die \[ 0\prec a\prec b \] gilt, eine natürliche Zahl \(n\) so angegeben werden kann, daß \[ b\prec na \] ist; dabei ist das Element 0 in \(\mathfrak S\) definiert als das Produkt der reellen Zahl 0 mit einem beliebigen Element von \(\mathfrak S\). Verf. beweist, und zwar unter Benutzung der \textit{Hamel}schen Basismenge der reellen Zahlen, daß man jedem linearen System von der Mächtigkeit des Kontinuums eine lineare Ordnung erteilen kann, welche archimedisch ist.
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