Sul sistema Jacobiano di un sistema lineare di curve sopra una superficie algebrica. (Q2578422)
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scientific article; zbMATH DE number 2501117
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Sul sistema Jacobiano di un sistema lineare di curve sopra una superficie algebrica. |
scientific article; zbMATH DE number 2501117 |
Statements
Sul sistema Jacobiano di un sistema lineare di curve sopra una superficie algebrica. (English)
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1942
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Auf einer irreduziblen algebraischen Fläche \(F\) sei ein irreduzibles \(r\)-dimensionales einfaches lineares Kurvensystem \(\mathfrak C\) gegeben, \(r>3\). Die zu den in \(\mathfrak C\) enthaltenen Netzen gehörenden Jacobischen Kurven \(I\) sind zwar äquivalent, bilden aber im allgemeinen, für sich allein genommen, kein Linearsystem. Verf. erledigt die Frage, wann die \(I\) ein lineares System bilden. Zunächst ist die Dimension des algebraischen Systems \(\{I\}\) aller zu den Netzen aus \(\mathfrak C\) gehörigen \(I\) gleich \(3(r- 2)\), außer wenn \(\mathfrak C\) ein \((r-1)\)-dimensionales Linearsystem von Kurven enthält, die mittels einer Involution in einem Kurvenbüschel zusammengesetzt sind; dann ist sie \(2(r-2)\). Mittels \(\mathfrak C\) bildet man nun \(F\) in eine Fläche \(\varPhi\) des \(S_r\) ab, deren Hyperebenenschnitte den \(C\) entsprechen; es handelt sich dann um die Bestimmung der Flächen \(\varPhi\), deren Berührungsebenengesamtheit in der Höchstzahl, nämlich \(\frac16(r-2)(r-3)(r+5)\) bzw. \(\frac16(r-1)(r-3)(r+4)+1\), linear-unabhängiger linearer Ebenenkomplexe enthalten ist; \(\varPhi_r\) bezeichne eine solche Fläche im \(S_r\). Ist dann \(\varPhi_r\) ein Kegel, so ist er rational normal oder \(r=4\), und die Tangenten seiner \(S_3\)-Schnitte gehören einem linearen Komplex an. Ist \(\varPhi_r\) abwickelbar, aber nicht Kegel, so handelt es sich um die Tangentenfläche einer rationalen normalen \(C^r\). Liegt keiner der genannten Fälle vor, so handelt es sich um Flächen mit lauter rationalen normalen Hyperebenenschnitten oder um Regelflächen \(\varPhi_r\), die einer speziellen linearen Geradenkongruenz angehören, die man folgendermaßen erhält: man geht von einem rationalen normalen \(S_1\)-Kegel der Ordnung \(r-2\) mit der Scheitelgeraden \(d\) aus, bezieht deren Punkte projektiv auf das System der Erzeugendenebenen \(\pi\) des Kegels und betrachtet die Gesamtheit der \(\infty^2\) Geraden, die aus den \(\infty^1\) Büscheln bestehen, die das Zentrum auf \(d\) und als Stützebene die entsprechende \(\pi\) haben; auf der Graßmannschen Mannigfaltigkeit der Geraden des \(S_r\) bildet sich diese Kongruenz in einen rationalen normalen Kegel der Ordnung \(r-1\) ab. Die einzige nicht geradlinige \(\varPhi_r\) ist die Veronesesche Fläche. Demnach kann ein \(\mathfrak C\) der betrachteten Art nur auf halbrationalen oder rationalen Flächen vorkommen und ist auch da noch von besonderer Art. Läßt man die Bedingung der Einfachheit von \(\mathfrak C\) fallen, so unterliegt \(F\) keiner Beschränkung mehr.
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