Zu der Thomescheitschen Arbeit über trigonometrische Durchrechnung von Strahlen bei dezentrierten optischen Systemen. (Q2578747)
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scientific article; zbMATH DE number 2501392
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Zu der Thomescheitschen Arbeit über trigonometrische Durchrechnung von Strahlen bei dezentrierten optischen Systemen. |
scientific article; zbMATH DE number 2501392 |
Statements
Zu der Thomescheitschen Arbeit über trigonometrische Durchrechnung von Strahlen bei dezentrierten optischen Systemen. (English)
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1942
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Verf. weist im Anschluß an die vorstehend besprochene Arbeit von \textit{Thomescheit} darauf hin, daß vor mehreren Jahrzehnten die Gaußische Optik nicht voll ausgerichteter Linsenfolgen von F. Neesen, F. Casorati, A. Schwarz untersucht wurde, und daß es nach diesen Arbeiten bei kleinen Ausrichtungsfehlern der Linsenfolge eine Linie gibt, deren Bild die geradlinige Fortsetzung ihres Verlaufes im Dingraume ist, und die man mit Casorati als Kardinale bezeichnet. Auf diesen Kardinalen liegen Punkte mit Brennpunkts- und Knotenpunktseigenschaften, so daß man diese Kardinale als optische Achse behandeln müsse. Verf. untersucht nun unter der gleichen, von Thomescheit gemachten Annahme, daß die Krümmungsmittelpunkte der einzelnen Linsenflächen der nicht voll ausgerichteten Linsenfolge in einer Ebene liegen, den Verlauf dieser Kardinalen, indem er ein dünnes Bündel von Richtungen in ihrem Verlauf durch die Linsenfolge durchrechnet. Eine solche Richtung kann auch die von Thomescheit als ``ideale optische Achse'' bezeichnete Gerade sein. Auf Grund der Durchrechnung findet er, daß den einzelnen dingseitigen Geraden jenes Bündels bildseitig dazu parallele Geraden entsprechen. Es lassen sich zwei Punkte \(K\) und \(K'\) bestimmen, die die Eigenschaften der Knotenpunkte besitzen. Die Verbindungslinie dieser beiden Knotenpunkte ist die Casoratische Kardinale. Verf. stellt dann weiter zwischen dieser Casoratischen Kardinalen und der Thomescheitschen idealen optischen Achse Vergleiche auf und zeigt, daß die von Thomescheit als Fehler gefundene Asymmetrie auch für die Kardinale die gleiche ist, daß aber der symmetrische Öffnungsfehler für die Wahl der Kardinale als optische Achse verschwunden ist.
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