Die Grenzschicht mit Absaugung und Ausblasen. (Q2579107)
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scientific article; zbMATH DE number 2501684
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Die Grenzschicht mit Absaugung und Ausblasen. |
scientific article; zbMATH DE number 2501684 |
Statements
Die Grenzschicht mit Absaugung und Ausblasen. (English)
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1942
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Die Möglichkeit der Grenzschichtbeeinflussung durch Absaugen oder Ausblasen hat in letzter Zeit erheblich an Interesse gewonnen. Verf. untersucht theoretisch das zweidimensionale Problem der stationären laminaren Grenzschicht an einer längs angeströmten ebenen Platte, auf welcher zeitlich unveränderlich und räumlich kontinuierlich abgesaugt bzw. ausgeblasen wird. Er gibt für räumlich konstante Absauge- bzw. Ausblasegeschwindigkeit \(v_0\) an der ganzen Platte eine Abschätzung der Impulsdicke \(\vartheta\), welche den grundsätzlichen Unterschied zwischen den Wirkungen der beiden Prozesse hervortreten laßt: Für \(v_0< 0\) (Absäugen) erreicht die Impulsdicke in Strömungsrichtung \(x\) asymptotisch einen konstanten endlichen Wert, für \(v_0> 0\) (Ausblasen) wächst \(\vartheta\) asymptotisch proportional \(x\) (und für \(v_0=0\), d. h. für die undurchlässige Wand wächst \(\vartheta\) bekanntlich proportional \(x^{{}^1/_2}\)). Dasselbe gilt dann natürlich auch für die Grenzschichtdicke. Das asymptotische Geschwindigkeitsprofil bei Ausblasen hat die Form eines Ablösungsprofils bei undurchlässiger Wand, indem die Wandschubspannung gegen Null geht. Im Falle des Absaugens kann man das asymptotische Geschwindigkeitsprofil in einfacher Weise exakt berechnen. -- Für das Anlaufgebiet vor Erreichen der asymptotischen Werte gibt Verf. eine Überschlagsrechnung an. Wesentlich für alle durchgeführten Betrachtungen ist die Verwendung eines gewissen Formparameters der Geschwindigkeitsprofile, den Verf. für die vorliegenden ersten rohen Abschätzungen streckenweise in Strömungsrichtung durch eine Konstante ersetzt.
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