Die Grenzschicht an der ebenen Platte mit Absaugung und Ausblasen. (Q2579108)
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scientific article; zbMATH DE number 2501685
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Die Grenzschicht an der ebenen Platte mit Absaugung und Ausblasen. |
scientific article; zbMATH DE number 2501685 |
Statements
Die Grenzschicht an der ebenen Platte mit Absaugung und Ausblasen. (English)
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1942
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In der vorstehend besprochenen Arbeit hat Verf. für die stationäre zweidimensionale laminare Grenzschicht an der längs angeströmten Platte mit kontinuierlicher, konstanter Absauge- bzw. Ausblasegeschwindigkeit über der ganzen Platte Abschätzungen für die Grenzschichtdicke in großer Entfernung \(x\) von der Plattenvorderkante mitgeteilt. In Fortführung dieser Untersuchung wird in der vorliegenden Arbeit die Ausbildung der Grenzschicht von der Vorderkante an (``Anlauf'') untersucht. Zur Berechnung der Geschwindigkeitsprofile und aller sich daraus ableitenden Kenngrößen der Grenzschicht wird ein Näherungsverfahren benutzt, welches mit einem durch den asymptotischen Verlauf für sehr große \(x\) nahegelegten Ansatz für das Geschwindigkeitsprofil arbeitet. Der in diesem Ansatz freibleibende Formparameter der Grenzschicht wird in seiner Abhängigkeit von \(x\) ähnlich wie bei dem Kármán-Pohlhausen-Verfahren durch Erfüllung von Impulssatz und Randbedingungen ermittelt. Bei Ausblasen besitzen die Geschwindigkeitsprofile Wendepunkte, ihre Stabilitätsgrenze ist dementsprechend sehr niedrig, so daß schon in geringem Abstand von der Plattenvorderkante der Umschlag von laminarer zu turbulenter Strömung zu erwarten ist. Für die turbulenten Grenzschichten an der Platte mit Absaugung und mit Ausblasen (wieder konstant und kontinuierlich) gibt Verf. Abschätzungen an. Da bei dem heutigen Stand der Forschung keine brauchbaren analytischen Ansätze für die Geschwindigkeitsverteilung in beschleunigten oder verzögerten turbulenten Grenzschichtströmungen gemacht werden können, beziehen sich diese Abschätzungen nur auf die interessierenden Kenngrößen der Grenzschicht. Wie im laminaren Fall ist die asymptotische Grenzschichtdicke für Ausblasen proportional zu \(x\), für Absaugen konstant. Es zeigt sich, daß die asymptotische Dicke der turbulenten Grenzschicht gegenüber Änderungen der Absaugmenge erheblich empfindlicher ist als die laminare Grenzschicht. Beim Ausblasen erhält man dagegen das Resultat, daß die asymptotische Grenzschichtdicke gleich jener der laminaren Strömung ist.
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