Über den Einfluß der Düse auf Widerstandsmessungen im Freistrahl. II. (Q2579182)
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scientific article; zbMATH DE number 2501739
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über den Einfluß der Düse auf Widerstandsmessungen im Freistrahl. II. |
scientific article; zbMATH DE number 2501739 |
Statements
Über den Einfluß der Düse auf Widerstandsmessungen im Freistrahl. II. (English)
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1942
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In Ergänzung zu früheren Untersuchungen (Z. angew. Math. Mech. 21 (1941), 17-31; F. d. M. 67, 868 (JFM 67.0868.*)) über Halbkörper und Quellsenkenkörper im Freistrahl von kreisförmigem Querschnitt werden nunmehr auch \textit{kurze} (durch einen Dipol dargestellte) Widerstandskörper behandelt und die Wirkung der Düse auf einen \textit{düsennahen} Körper untersucht. Unter der Annahme, daß sich die freie Strahlgrenze nicht deformiert, wird zunächst mit Hilfe konformer Abbildung die ebene Strömung, sodann mit Hilfe von Singularitätenbelegungen auf den Kanalgrenzen die rotationssymmetrische Strömung behandelt. Die Lösung für die ebene Strömung besitzt zunächst an der Übergangsstelle Düse-Freistrahl eine unendlich große Geschwindigkeit. Durch Überlagerung einer zweiten die Düsenmündung gleichfalls mit unendlich großer Geschwindigkeit, jedoch entgegengesetzt umströmenden Lösung, welche ebenfalls die Randbedingung erfüllt sowie im Kanalinnern singularitätenfrei ist, läßt sich eine endliche Geschwindigkeit auf der ganzen Grenze erreichen. So wird dank der Forderung endlicher Geschwindigkeit an der Düsenmündung die Lösung eindeutig und gelingt sogar in geschlossener Form. -- Für den rotationssymmetrischen Fall erfolgt die Rechnung nach der in der oben erwähnten Arbeit auseinandergesetzten Methode, wobei die feste Wand mit Quellringen und die freien Strahlgrenzen mit Wirbelringen belegt angenommen werden und sich so eine numerisch durch Iteration lösbare Integralgleichung für die Belegungsdichte ergibt. Im Gegensatz zum ebenen Fall erhält man sofort eine eindeutige Lösung mit endlicher Geschwindigkeit an der Übergangsstelle, welche im Innern der festen Wände einen Stau hervorruft. -- Insbesondere werden diejenigen Zusatzgeschwindigkeiten berechnet und graphisch dargestellt, welche durch die Kanalgrenzen erzeugt werden, und es wird diejenige Lage des Körpers bestimmt, wo sich die Einflüsse von Düse und Freistrahl gerade aufheben. Den Beschluß der Arbeit bildet eine allgemeine Bemerkung über Randwertaufgaben mit gemischten Grenzen; es wird gezeigt, daß nicht immer durch Hinzufügen einer im Innern des betrachteten Gebietes regulären Potentialfunktion die Endlichkeit der Geschwindigkeit in allen Randpunkten sichergestellt werden kann, wo die Randbedingung wechselt.
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