Der vertikale Turbulenz-Wärmestrom in der Atmosphäre. (Q2579207)

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scientific article; zbMATH DE number 2501758
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    Der vertikale Turbulenz-Wärmestrom in der Atmosphäre.
    scientific article; zbMATH DE number 2501758

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      Der vertikale Turbulenz-Wärmestrom in der Atmosphäre. (English)
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      1942
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      Bei der Ableitung des Turbulenzwärmestromes nach W. Schmidt geht man davon aus, daß die vertikal bewegten Partikeln die mittlere potentielle Temperatur ihrer Ausgangslage mitbringen. Infolge der turbulenten Temperatur- und Druckschwankungen startet ein Luftquantum im Einzelfall nicht mit dieser mittleren, sondern mit seiner augenblicklichen potentiellen Temperatur. Infolgedessen tritt zum Turbulenzstrom nach Schmidt ein zweiter Term hinzu, der als Fluktuationsstrom bezeichnet wird und der von diesen Schwankungen herrührt. Durch den thermischen Auftrieb wird nun eine Auslese geschaffen derart, daß bevorzugt die aufwärts bewegten Luftquanten ankommen, die eine höhere, und die abwärts bewegten, die eine niedrigere potentielle Temperatur besitzen. Das bewirkt, daß der Flnktuationsstrom stets positiv bzw. aufwärts gerichtet ist. Der Gesamtstrom ist jedoch je nach dem Überwiegen des Schmidtschen Wärmestromes oder des Fluktuationsstromes negativ, null oder positiv. Welcher Fall realisiert ist, wird nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ermittelt. Der turbulente Wärmeausgleich (in einem abgeschlossenen System) ist ein irreversibler Vorgang, durch den die Gesamtentropie nur zunehmen kann. Es muß also der gesamte Wärmestrom in Richtung des Temperaturgefälles gehen, d. h. in der Atmosphäre im allgemeinen nach oben. Das entgegengesetzte Ergebnis W. Schmidts erklärt sich durch die unzulässige Vernachlässigung des Fluktuationsstromes. Der Wärmeleitungskoeffizient und der Gesamtwärmestrom sind von der gleichen Größenordnung wie die entsprechenden Größen in den Ableitungen von W. Schmidt.
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