The non-radial oscillations of polytropic stars. (Q2579225)
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scientific article; zbMATH DE number 2501773
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The non-radial oscillations of polytropic stars. |
scientific article; zbMATH DE number 2501773 |
Statements
The non-radial oscillations of polytropic stars. (English)
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1942
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Das für die Gezeitendeformation von Doppelsternen bedeutsame Problem nichtradialer Schwingungen ist bisher nur für homogene Kugeln (\textit{Pekeri}s, Astrophys. J., Chicago, 88 (1938), 189-199; JFM 64.1471.*) oder für polytrope Kugeln in unzureichender Näherung (\textit{Emden}, Gaskugeln (1907)) behandelt worden. In der vorliegenden Arbeit werden Gaskugeln von beliebigem Polytropenindex \(n\) betrachtet, der nicht durch das Verhältnis der spezifischen Wärmen \(\varkappa =1+1/N\) gegeben zu sein braucht. Durch die bei hinreichender Dichtekonzentration zulässige Annahme, daß das Potential durch die Deformationen nicht merklich geändert wird, reduziert sich das Problem auf eine Differentialgleichung zweiter Ordnung vom Sturm-Liouvilleschen Typ. Es existieren im allgemeinen unendlich viele Lösungen mit sehr großer und mit beliebig kleiner Periode; die letzten lassen sich im wesentlichen als radiale Druckschwankungen (\(p\)-Lösungen), die ersten als horizontale Dichteschwankungen (\(g\)-Lösungen) kennzeichnen. Diese beiden Typen werden durch eine als \(f\)-Lösung bezeichnete Schwingung geschieden, bei der längs eines Radius Verschiebung und Dichteänderung stets entgegengesetztes Vorzeichen besitzen. Alle Perioden nehmen ab mit größerem \(n\) (stärkerer Konzentration) und mit kleinerem \(N\) (geringerer Kompressibilität). Für die Polytrope \(n = 3\) werden die Perioden der \(f\)-Lösung und der größten \(g\)-Lösung unter den Annahmen \(N = 3/2\) (einatomiges Gas) bzw. \(n - N\) sehr klein positiv durch numerische Integration berechnet, wobei die Wirkung der zunächst vernachlässigten Potentialänderung durch eine Störungsrechnung berücksichtigt wird. Die Anwendung dieser Ergebnisse auf das Gezeitenproblem bei Doppelsternen zeigt, daß das Eintreten von Resonanz unwahrscheinlich ist. Ferner wird die von \textit{P. H. Taylor} (Astrophys. J., Chicago, 94 (1941), 46) vertretene Ansicht bestritten, daß die bei Bedeckungsveränderlichen beobachtete Asymmetrie der Lichtkurve auf Resonanzschwingungen schließen lasse, und eine andere Erklärung für diese Erscheinung vorgeschlagen. Schließlich wird die Anwendbarkeit der Resonanztheorie auf die Entstehung des Erdmondes diskutiert.
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