Eine Ausgestaltung der Londonschen Theorie der Supraleitung. (Q2579440)

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scientific article; zbMATH DE number 2501964
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    Eine Ausgestaltung der Londonschen Theorie der Supraleitung.
    scientific article; zbMATH DE number 2501964

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      Eine Ausgestaltung der Londonschen Theorie der Supraleitung. (English)
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      1942
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      In den phänomenologischen Londonschen Gleichungen zur Beschreibung des supraleitenden Zustandes wird neben dem Suprastrom ein gewöhnlicher Ohmscher Strom berücksichtigt. Dabei ergeben sich folgende wesentlich neuen Gesichtspunkte. Im Fall stationärer Bedingungen ist der Ohmsche Strom kurzgeschlossen. Die Gleichungen reduzieren sich auf die ursprüngliche Londonsche Form. Der Ohmsche Widerstand wirkt um so mehr, je weniger Zeit bleibt zum Ladungsaustausch durch den trägen Supraleitungsmechanismus. Für Zentimeterwellen gelten praktisch noch die Londonschen Gleichungen, für ultrarote und kürzere Lichtwellen überwiegt die Wirkung des Ohmschen Widerstands. Ladungen im Innern des Supraleiters (die in der Londonschen Theorie überhaupt nicht zugelassen sind) gehen an die Oberfläche. Die ungedämpften Schwingungen der einfachen Londonschen Theorie sind nicht möglich. Diese Betrachtungen legen den Gedanken nahe, daß der Supraleitungsmechanismus nicht aus dem der Normalleitung hervorgeht, sondern als etwas Neues neben diesen tritt.
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