Die Astronomie der Pythagoreer und die Entstehung des geozentrischen Weltbildes. I, II. (Q2579475)
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scientific article; zbMATH DE number 2502010
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die Astronomie der Pythagoreer und die Entstehung des geozentrischen Weltbildes. I, II. |
scientific article; zbMATH DE number 2502010 |
Statements
Die Astronomie der Pythagoreer und die Entstehung des geozentrischen Weltbildes. I, II. (English)
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1941
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Die Entwicklung der astronomischen Weltbilder der Griechen sieht Verf. zum Teil anders als die bisherigen Darstellungen. ``Die Entwicklung ist viel geradliniger und astronomisch vernünftiger verlaufen als man bisher gedacht hat.'' Herakleides von Pontus ist der Vollender der pythagoreischen Astronomie, denn er nahm die Erde nicht, wie man meist glaubt, ruhend an, sondern ebenso wie Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn in kreisförmigem Umlauf um einen gemeinsamen Mittelpunkt, und zwar mit der gleichen Umlaufszeit von einem Jahr wie die ihr diametral gegenüber kreisende Sonne. Wenn er gleichzeitig die Erde täglich um ihre Achse sich drehen und den Mond um die Erde kreisen ließ, war zum koppernikanischen System des Aristarch von Samos nur noch ein ganz kleiner Schritt zu tun. Die alexandrinischen Astronomen gingen, da sie keine Parallaxe der Fixsterne wahrnahmen, und wegen der antiken Vorstellungen über die Bewegung schwerer Körper, zu dem phoronomisch gleichwertigen geozentrischen Weltbild über. -- Die ausführliche Begründung dieser seiner Ansichten will Verf. an anderer Stelle bringen.
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