Eine akademische Festrede von Daniel Bernoulli. Über das Leben. De Vita. Gehalten zur Doktorpromotion zweier Kandidaten der Medizin am 4. Oktober 1737. Mit deutscher Übersetzung und geschichtlichen Beiträgen herausgegeben von O. Spieß und F. Verzár. (Q2579528)

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scientific article; zbMATH DE number 2502056
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    Eine akademische Festrede von Daniel Bernoulli. Über das Leben. De Vita. Gehalten zur Doktorpromotion zweier Kandidaten der Medizin am 4. Oktober 1737. Mit deutscher Übersetzung und geschichtlichen Beiträgen herausgegeben von O. Spieß und F. Verzár.
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      Eine akademische Festrede von Daniel Bernoulli. Über das Leben. De Vita. Gehalten zur Doktorpromotion zweier Kandidaten der Medizin am 4. Oktober 1737. Mit deutscher Übersetzung und geschichtlichen Beiträgen herausgegeben von O. Spieß und F. Verzár. (English)
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      1941
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      Daniel Bernoulli (1700-1782), der zweite Sohn von Johann I Bernoulli, war in Basel Professor der Anatomie und Botanik geworden. Er behandelte die Anatomie mit mathematisch-physikalischen Methoden, was zu Klagen führte. Später erhielt er die physikalische Professur, aber mit Beibehaltung des Ordinariats in der medizinischen Fakultät. In der hier zum erstenmal veröffentlichten Rede berichtet Daniel Bernoulli mit einer kleinen Rechnung über die Arbeit des Herzens und gebraucht dabei die Bezeichnung opera oder vis absoluta im heutigen Sinne einer Arbeit. Daß der Wesensunterschied zwischen Kraft und Arbeit bekannt ist, setzt er bei seinen Hörern voraus. ``Er konnte das'', wie Spieß sagt, ``weil sein Vater Johann seit zwanzig Jahren unablässig bemüht war, seinen Schülern das ``wahre'' Maß der Kräfte einzuhämmern. An anderen Orten, zumal in England, wäre der Redner auf heftigen Widerstand gestoßen''. Die von Daniel Bernoulli ausgeführte Berechnung der Herzarbeit kann als den jetzigen Kenntnissen entsprechend bezeichnet werden.
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