Ein Determinantenentwicklungssatz und seine Anwendung in der Theorie der Integralgleichungen. (Q2579620)

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scientific article; zbMATH DE number 2502160
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    Ein Determinantenentwicklungssatz und seine Anwendung in der Theorie der Integralgleichungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2502160

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      Ein Determinantenentwicklungssatz und seine Anwendung in der Theorie der Integralgleichungen. (English)
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      1941
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      Werden die \((n + 1)^2\) Elemente einer Determinante \((n + 1)\)-ten Grades \(x_{ij}\) als unabhängige Veränderliche aufgefaßt, so definiert Verf. zunächst ein Teilprodukt \(x_{s\sigma _1}x_{\sigma _1\sigma _2}x_{\sigma _2\sigma _3}\cdots x_{\sigma _{r-1}\sigma _r}\) eines Determinantenglieds als \(s\)-Kette, ist insbesondere \(\sigma _r=s\), als \(ss\)-Kette. Mit Hilfe dieser Begriffe kommt Verf. zu nachfolgendem Entwicklungssatz von \(D\): Sei \(\{s\sigma _1\sigma _2\cdots\sigma _{r-1}\}\) eine Teilmenge von \(\{01\cdots n\}\), \(\{\overline{\sigma }_1\cdots\overline{\sigma }_{(n+1)-r}\}\) die Restmenge (die geschlungenen Klammern bedeuten die Menge der darin eingeschlossenen Elemente), so gilt \[ D=\textstyle \sum\limits_{r=1}^{n+1}(-1)^{r-1}\sum \varDelta _{\overline{\sigma }_1\cdots\overline{\sigma }_{(n+1)-r}}\sum x_{s\varrho _1}x_{\varrho _1\varrho _2}\cdots x_{\varrho _{r-1}s}. \] Dabei durchläuft \(\varDelta \) alle jene Hauptdiagonalunterdeterminanten, deren Zeilen, zugleich Spalten, als Index zu \(\varDelta \) beigesetzt sind. (Verf. schreibt bei \(\varDelta \) sowohl die Zeilen als auch die gleichlautenden Spalten als Index an.) Die äußere Summe ist über alle Kombinationen \((r - 1)\)-ter Klasse der Menge \(\{012\cdots n\}-\{s\}\) zu erstrecken, wo das Minuszeichen mengentheoretisch zu verstehen ist, die innerste über alle Permutationen \[ \varrho _1,\dots,\varrho _{r-1}\;\;\text{von}\;\;\sigma _1,\dots ,\sigma _{r-1}. \] Mit Hilfe dieses Satzes beweist Verf. die bekannte Tatsache, daß sich der lösende Kern einer Fredholmschen Integralgleichung als Quotient der bekannten durch die Integralgleichung bestimmten ganzen transzendenten Funktionen und auf der anderen Seite als Potenzreihe mit den iterierten Kernen als Koeffizienten darstellen läßt, auf neue sehr hübsche Art.
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