Polynomial substitutions. (Q2579652)
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scientific article; zbMATH DE number 2502188
| Language | Label | Description | Also known as |
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| default for all languages | No label defined |
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| English | Polynomial substitutions. |
scientific article; zbMATH DE number 2502188 |
Statements
Polynomial substitutions. (English)
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1941
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Wird als gekreuztes Produkt \(f\times g\) zweier Polynome \(f\) und \(g\) einer Unbestimmten \(x\) über einem Körper der Charakteristik null nach \textit{Ritt} (Trans. Amer. math. Soc. 23 (1922), 51-66; F. d. M. 49, 79 (JFM 49.0079.*)) das Polynom \(f(g(x)\)) verstanden, so zeigt Verf.: Gibt es ein Polynom \(F\), so daß \(F=A\times f=B\times g\) ist, dann gibt es auch ein solches \(F\) mit dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Grade von \(f\) und \(g\) als Grad. In diesem Falle gibt es ein Polynom \(\varPhi \) mit \(f=f_1\times \varPhi \) und \(g=g_1\times\varPhi \), wobei der Grad von \(\varPhi \) der größte gemeinsame Teiler der Grade von \(f\) und \(g\) ist. Als Beweismittel dient die Einführung von Linksidealen mit Hilfe dieser Operation \(\times\). Es ergibt sich nämlich, daß die gekreuzten Produkte mit einem festen rechten Faktor \(h\) die Moduleigenschaft und weiter wegen \(f\times(g\times h)=(f\times g)\times h\) noch die charakteristische Eigenschaft der Linksideale haben, so daß man sie als Linkshauptideal (\(h\)) bezeichnen kann. Es ergeben sich als Beweismittel folgende auch an sich interessante Sätze: Ist der Durchschnitt von zwei Linkshauptidealen, der sich wieder als ein Linkshauptideal erweist, von dem Koeffizientenkörper \(K\) verschieden, so wird er durch \textit{jedes} in ihm enthaltene Polynom kleinsten Grades erzeugt. Dieser Grad erweist sich als das kleinste gemeinsame Vielfache der Grade der Erzeugenden der beiden Linkshauptideale. Heißt ein Polynom irreduzibel, wenn es keine Darstellung \(f_1\times f_2\) gestattet, dann ist bei zwei Zerlegungen eines Polynoms \(F\) in irreduzible Faktoren \[ F=f_1\times f_2\times\cdots\times f_r=g_1\times g_2\times\cdots\times g_s \] zunächst \(r = s\), und die Gradzahlen der \(f_{i}\) stimmen mit denen der \(g_{i}\) bei geeigneter Reihenfolge überein.
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