Le risoluzioni della equazione di quarto grado. (Q2579665)

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scientific article; zbMATH DE number 2502198
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    Le risoluzioni della equazione di quarto grado.
    scientific article; zbMATH DE number 2502198

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      Le risoluzioni della equazione di quarto grado. (English)
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      1941
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      Von Ludovico Ferrari (1522-65) rührt die erste Lösungsmethode der biquadratischen Gleichung \[ \displaylines{\rlap{\qquad\!(1)} \hfill x^4+ax^3+bx^2+cx+d=0 \hfill} \] her; er bringt sie mittels eines Parameters \(\lambda \) auf die Form \[ \biggl(x^2+\frac{a}{2}x+\frac{\lambda }{2}\biggr)^2=\biggl(\frac{a^2}{4}+\lambda -b\biggr)x^2+\biggl(\frac{a}{2}\lambda -c\biggr)x+\frac{\lambda ^2}{4}-d \] und bestimmt \(\lambda \) so, daß die rechte Seite ein vollständiges Quadrat wird; dann ist \(\lambda \) Wurzel der kubischen Resolvente: \[ \lambda ^3-b\lambda ^2+(ac-4d)\lambda -(a^2d-4bd+c^2)=0. \] Eine einfache Umformung der hierauf beruhenden Aufspaltung von (1) in zwei Faktoren 2. Grades wurde von Descartes 1637 ohne Beweis in seiner Géométrie wiedergegeben. Lagrange hat daraufhin diese Zerlegung Descartes zugeschrieben, wofür also jeder sachliche Grund fehlt. Höchstens kann man aus dem nachträglichen Beweis, den Descartes' Kommentator van Schooten 1659 für dessen Behauptung erbrachte, eine andere Methode ablesen; sie besteht im Ansatz \[ x^4+Ax^2+Bx+C\equiv (x^2-\alpha x+\beta _1)(x^2+\alpha x+\beta _2), \] woraus für \(\alpha ^2=\lambda \) die kubische Gleichung \[ (\lambda +A)^2-\frac{B^2}{\lambda }-4C=0 \] und dann für \(\beta _1\), \(\beta _2\) die quadratische Gleichung \[ \beta ^2-(\lambda +A)\beta +C=0 \] folgt. Die numerischen Beispiele zeigen aber, daß die ursprüngliche Ferrarische Methode viel schneller zum Ziel führt. Führt man die van Schootensche Zerlegung für das \textit{allgemeine} Polynom 4. Grades durch, wie es Lacroix tut, so kommt man auf die Lagrangesche Resolvente, die eine einfache Umformung der Ferrarischen ist; dies war, wie ein Lehrbuch von De Martino 1737 belegt, lange vor Lacroix bekannt.
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