On the exponents of differential ideals. (Q2579756)
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scientific article; zbMATH DE number 2502273
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the exponents of differential ideals. |
scientific article; zbMATH DE number 2502273 |
Statements
On the exponents of differential ideals. (English)
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1941
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Verf. knüpft an die Begriffsbildungen von \textit{Raudenbush} an (Trans. Amer. math. Soc. 36 (1934), 361-368; F.~d.~M. 60\(_{\text{I}}\), 100) und definiert als Exponent \(p\) eines Differentialideals \(\sigma\) die kleinste aller Zahlen \(q\), für welche die \(q\)-te Potenz des zu \(\sigma\) gehörigen perfekten Ideals \(\{\sigma\}\) in \(\sigma\) enthalten ist. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Polynomidealen kann es aber auch sein, daß es keine solche Zahl \(q\) gibt; dann wird \(p = \infty\) gesetzt. Bei Erweiterung des Koeffizientenkörpers bleibt \(p\) invariant. Verf. bemüht sich mm speziell um die Bestimmung des Exponenten eines Ideals \([A]\), wobei \(A\) eine Differentialform erster Ordnung mit nur einer Unbekannten \(y\) ist. Hat \(A\) einen quadratischen Teiler, so ist der Exponent von \([A]\) gleich \(\infty\). Hat \(A\) keinen quadratischen Teiler, so kommt es auf die singulären Lösungen und ihre Vielfachheit an. Singular heißt eine Lösung \(\eta\) von \(A\), wenn sie auch den Separanten \(S\) zu 0 macht \(\Biggl (\) \(S=\dfrac{\partial A}{\partial y_1}\) wobei der Index 1 die Ableitung nach der unabhängigen Variablen \(x\) andeutet. \(\Biggr )\) Stellt man dann \(A\) als Polynom von \(z=y-\eta\) und der Ableitung \(z_1=y_1-\eta_1\) dar: \[ A=\sum P_{\nu \mu}(x) \,z^{\nu} \,z_1^{\mu}, \quad P_{00}(x)=0, \; P_{01}(x)=0, \] so wird als Vielfachheit von \(\eta\) die kleinste der Zahlen \(\nu+\mu\) bezeichnet, für die \(P_{\nu \mu}(x) \neq 0\) ist. Hat \(A\) eine singuläre Lösung, deren Vielfachheit größer als 1 ist, so wird gezeigt, daß der Exponent von \([A]\) gleich \(\infty\) ist. Hat \(A\) nur singuläre Lösungen der Vielfachheit 1, so ist in der obigen Darstellung \(P_{10}(x) \neq 0\). Die Lösung heißt erster oder zweiter Klasse, je nachdem \(P_{02}(x) = 0\) oder \(P_{02}(x) \neq 0\) ist. Dann wird bewiesen, daß beim ``regulären Typus'', der dann vorliegt, wenn ein mit \(A\) in gewisser hier nicht näher zu beschreibender Weise verknüpftes Ideal die Zahl 1 enthält, der Exponent von \([A]\) gleich 1 oder 2 ist, je nachdem alle singulären Lösungen von erster Klasse sind oder nicht. Sind gar keine singulären Lösungen vorhanden, so ist notwendig \[ 1 \equiv 0(A, \,A_1, \ldots \!, A_m, \,S, \,S_1, \ldots \!, S_n) \] für gewisse \(m\), \(n\) (die Indizes bedeuten totale Ableitung der betreffenden Ordnung nach \(x\)). Im allgemeinen besteht eine solche Kongruenz schon mit \(n = 0\); Verf. beschränkt sich auf diesen Fall und beweist, daß dann \([A]\) den Exponenten 1 hat. Der Rest der Arbeit beschäftigt sich mit Ketten von Idealen: \[ \sigma_0 \subset \sigma_1 \subset \cdots \subset \sigma_{n-1} \subset \{\sigma_0\} \] und gibt eine obere Schranke für den Exponenten von \(\sigma_0\). Mehrere Beispiele illustrieren die Sätze.
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