Über die Darstellungen der Gruppen mit quadratfreier Ordnungszahl. (Q2580403)

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scientific article; zbMATH DE number 2500160
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    Über die Darstellungen der Gruppen mit quadratfreier Ordnungszahl.
    scientific article; zbMATH DE number 2500160

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      Über die Darstellungen der Gruppen mit quadratfreier Ordnungszahl. (English)
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      1942
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      Die Darstellung erfolgt nach der Methode der Untergruppen (\textit{A. Speiser}, Theorie der Gruppen von endlicher Ordnung, 3. Aufl. (1937; JFM 63.0069.*), \S\ 45, 46) unter Verwendung des größten zyklischen Normalteilers \(\mathfrak T = \{T\}\), \(T^n = E\) (vgl. \textit{O. Hölder}, Nachr. Ges. Wiss. Göttingen 1895, 211-229; F. d. M. 26, 162 (JFM 26.0162.*)) als Untergruppe. Dies liefert nach \textit{K. Shoda}s Untersuchung über monomiale Darstellungen (Proc. phys.-math. Soc. Japan (3) 15 (1933), 249-257; JFM 59.0145.*) bereits alle isomorphen und irreduziblen Darstellungen von \(\mathfrak G\) mit den Darstellungsmoduln \(\{\mathfrak G, \mathfrak T, E; A, \varrho\}\) in der Bezeichnungsweise von Shoda. Die Anzahl der nicht-äquivalenten unter ihnen ergibt sich als die Anzahl der Klassen, in die die Elemente der Ordnung \(n\) zerfallen. Da jede homomorphe Darstellung isomorph ist einer isomorphen Darstellung von \(\mathfrak G/\mathfrak N\) mit einem geeigneten Normalteiler \(\mathfrak N\), braucht man wieder den größten zyklischen Normalteiler \(\mathfrak U/\mathfrak N\) von \(\mathfrak G/\mathfrak N\). Zur Strukturuntersuchung von \(\mathfrak G/\mathfrak N\), zur Aufstellung eines Erzeugendensystems, zur Kennzeichnung konjugierter Elemente einer festen Ordnung sind daher vorbereitende Sätze erforderlich über Untergruppen und über Elemente fester Ordnung usw. Dies wird ermöglicht durch den Satz von Hölder (a. a. O.), daß jede Gruppe \(\mathfrak G\) mit quadratfreier Ordnungszahl \(g\) erzeugt werden kann durch \(T\) und ein Element \(S\) mit den Relationen \[ S^m=T^n= S^{-1} TST^{-a} = E,\;mn = g,\;a^m\equiv 1(n), \] \(m\) der genaue Exponent von \(a\) mod \(n\). Für alle Überlegungen ist die Einteilung der Primteiler \(q_i\) von \(n\) in zu \(p_i\) (Primteiler von \(m\)) ``konjugierte'' oder ``nicht konjugierte'' (nach Hölder) wesentlich. Dieser Begriff tritt später in etwas verallgemeinerter Form (\(\mathfrak N\)-konjugiert) auf. Als abschließendes Ergebnis erhält Verf. den Satz, daß die Klassen von \(\mathfrak G\) den nicht-äquivalenten irreduziblen Darstellungen von \(\mathfrak G\) derart zugeordnet werden können, daß den Klassen, in welche die Elemente einer festen Ordnung \(r\) zerfallen, Darstellungen mit den Moduln \(\{\mathfrak G, \mathfrak U, \mathfrak N; X, \varrho\}\) mit demselben \(\varrho, \mathfrak U, \mathfrak N\) entsprechen, wo \(X\) ein volles Vertretersystem der zur Ordnung \(r\) gehörenden Klassen von \(\mathfrak G\) durchläuft. Es folgt eine Anwendung am Beispiel \(g = p\cdot q\) bis zur Aufstellung einer Tafel der Charaktere.
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