Préliminaires à une nouvelle définition de la mesure. (Q2580581)

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scientific article; zbMATH DE number 2500345
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    Préliminaires à une nouvelle définition de la mesure.
    scientific article; zbMATH DE number 2500345

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      Préliminaires à une nouvelle définition de la mesure. (English)
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      1942
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      In der üblichen Maßtheorie beschränkt man sich so gut wie ausschließlich auf \textit{reelle} Maßfunktionen, d. h. man legt der Vergleichung der verschiedenen Mengen a priori die Skala der reellen Zahlen, also eine linear geordnete Menge von ganz bestimmtem Ordnungstypus, zugrunde. Damit hängt beispielsweise die Existenz; zerlegungsgleicher Mengen in der Lebesgueschen Theorie zusammen, welche nicht maßgleich (nicht meßbar) sind, u. a. m. Demgegenüber legt Verf. zunächst nur den Begriff der ``Massengleichheit'' fest. Für das System der Klassen massengleicher Mengen kann alsdann eine teilweise Ordnung erklärt und die spezielle Natur dieser Ordnung jeweils näher untersucht werden (vgl. ähnliches bei \textit{D. Maharam}, vorstehende Besprechung). Im einzelnen wird (ohne Beweise) etwa folgendes mitgeteilt: I. Die betrachteten Mengen \(a\), \(b\), \(c\),\dots sind sämtlich Teilmengen eines abstrakten Raumes \(E\). Es sei dann zunächst eine reflexive, symmetrische, transitive Relation für gewissse Mengenpaare aus \(E\) erklärt, sogenannte \textit{Kongruenz}, in Zeichen: \(a\sim b\). -- II. An die \textit{Massengleichheit} \(m(a) = m(b)\) zweier Mengen \(a\), \(b\) werden folgende Forderungen gestellt (\textit{``Definition} \(\varDelta \)''): Sie ist 1) symmetrisch, 2) transitiv, 3) kongruente Mengen sind massengleich, 4) Aus \(a=\sum\limits_{\nu }a_\nu \), \(\sum\limits_{\nu }b_\nu \) mit \(a_\nu a_\mu =0\), \(b_\nu b_\mu \) für alle \(\nu \), \(\mu \) mit \(\nu \neq\mu \), zusammen mit \(m(a_\nu ) = m(b_\nu )\) für alle \(\nu \), folgt \(m(a) = m (b)\). Man \textit{setze} nun, \textit{fest}, daß \(m(a)\subset m(b)\) gilt, falls ein \(b'\subset b\) existiert mit \(m(b')=m(a)\), und, fordere, daß 5) aus \(m(a)\subset m(b)\) und \(m(b)\subset m(a)\) folgt \(m(a)=m(b)\) sowie 6) aus \(m(a)\subset m(b)\) und \(m(b)\subset m(c)\) folgt \(m(a)\subset m(c)\). (Die 6 Forderungen der Definition \(\varDelta \) sind verträglich). -- III. Es handelt sich nun darum, aus den möglichen Definitionen \(\varDelta \) eine ``natürlichste'' auszuwählen. Dazu dient folgende Klassifikation der Definition \(\varDelta \) bei fest gegebenem Grundraum \(E\) Und fest gegebener Kongruenz: 1) \(\varDelta '\) heiße \textit{feiner} als \(\varDelta ''\), in Zeichen \(\varDelta ''\prec\varDelta '\) wenn (für beliebige \(a\), \(b\)) aus \(m_{\varDelta '}(a)=m_{\varDelta '}(b)\) folgt \(m_{\varDelta ''}(a)=m_{\varDelta ''}(b)\); 2) Es sollen \(\varDelta _1\) und \(\varDelta _2\) \textit{äquivalent} heißen, in Zeichen \(\varDelta _1=\varDelta _2\), wenn \(\varDelta _1\prec\varDelta _2\) und \(\varDelta _2\prec\varDelta _1\). Die Menge aller \(\varDelta \) wird durch \(\prec\) teilweise geordnet, ist aber dabei im allgemeinen kein Verband. -- IV. Hinreichend dafür, daß ein feinstes \(\varDelta =\varDelta _\omega \) existiert, ist folgendes: Irgend zwei kongruente Mengen können ein-eindeutig derart auf einander abgebildet werden, daß je zwei bei der Abbildung einander entsprechende Teilmengen kongruent sind. -- V. Um den Fall auszuschließen, daß etwa \(m(a)\subset m(b)\) gelten kann, wenn die Mächtigkeit von \(a\) größer ist als die von \(b\), verschärft man die Definition \(\varDelta \) zur \textit{Definition} \(\delta \): Es ist \(m(a) = m(b)\), falls \(a=\sum\limits_{\nu }a_\nu \), \(b=\sum\limits_{\nu }b_\nu \), mit paarweise fremden \(a_\nu \) bzw. \(b_\nu \), wenn für jedes \(\nu \) die Punkte von \(a_\nu \) und \(b_\nu \) einander vermöge einer Abbildung \(T\) von vorgegebenem Typus ein-eindeutig entsprechen. Dabei wird von den \(T\) gefordert: 1) Aus \(a\sim b\) folgt die Existenz eines \(T\), vermöge dessen \(a\) und \(b\) einander entsprechen; 2) Ist \(c=T(d)\) und \(c'=T(d')\), wobei \(d'\) beliebige Teilmenge von \(d\), so gehört auch die hierdurch induzierte Abbildung von \(d'\) auf \(c'\) zu den \(T\); 3) die \(T\) bilden eine Gruppe. Es gilt: Jede Definition \(\delta \) ist eine Definition \(\varDelta \). Es existiert ein feinstes und ein am wenigsten feines \(\delta \). Wählt man im Falle eines topologischen Raumes \(E\) die Homöomorphismen als die \(T\), so gilt: Ist \(E\) kartesisch (euklidisch), so haben alle Mengen mit einem perfekten Teil gleiche Masse. Über den weiteren Inhalt wird im Referat über die anschließende zweite Note berichtet.
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