Über Extremalprobleme der konformen Geometrie. (Q2582001)

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scientific article; zbMATH DE number 2502771
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    Über Extremalprobleme der konformen Geometrie.
    scientific article; zbMATH DE number 2502771

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      Über Extremalprobleme der konformen Geometrie. (English)
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      1941
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      Die Arbeit stellt eine knappe Skizze noch nicht abgeschlossener Untersuchungen des Verf. dar. Eine Reihe bereits gelöster Probleme der konformen Abbildung werden unter einem einheitlichen Gesichtspunkt begriffen. Dadurch gelangt Verf. zu einer allgemeinen Problemstellung, die er Extremalproblem der konformen Ab\-bildung nennt: ``Ist eine konforme Abbildung mit bestimmten wesentlichen Vor\-schriften und einer topologischen Festlegung möglich oder nicht?'' Über die Lösung dieses allgemeinen Problems gelangt Verf. wieder an der Hand der darunter fallenden schon gelösten Probleme zu methodischen Vorstellungen. Diese führen einmal zur Vermutung einer weitgehenden Verallgemeinerung des Riemann-Rochschen Satzes, andererseits aber zu der zunächst überraschenden aber durch Tatsachen gestützten Vermutung, daß die quadratischen Differentiale von wesentlicher Bedeutung für die Lösung des Problems sind. Diese Idee gibt die Möglichkeit, eine Vermutung über die Lösung des Problems zu formulieren. Zu ihrem Verständnis ist der in dieser Arbeit eingeführte Begriff des Hauptbereiches nötig. Es ist eine orientierte endliche Riemannsche Mannigfaltigkeit mit einigen ausgezeichneten Punkten. An diesen ist durch Vorgabe einer Ortsuniformisierenden ein bestimmtes Verhalten der konformen Abbildung eines Hauptbereiches auf einen anderen vorgeschrieben. Des Verf. Lösung lautet dann: ``Man nehme einen geeigneten Hauptbereich \(\mathfrak H\) und auf ihm ein ge\-eignetes reguläres quadratisches Differential \(d\zeta\neq0\) und bilde die gegebenen Haupt\-bereiche \(\mathfrak K\),\dots, \(\mathfrak K_r\) unter Beachtung der wesentlichen Vorschriften so auf \(\mathfrak H\) ab, daß kein Gebiet von \(\mathfrak H\) unbedeckt bleibt, und daß längs der Bilder derjenigen Rand\-stücke der \(\mathfrak K_i\), auf die sich keine Vorschrift bezieht, \(d\zeta^2 > 0\) ist. Das sind bei festen \(\mathfrak K_1\),\dots,\(\mathfrak K_r\) und veränderlichem \(\mathfrak H\) die extromalen Abbildungen.'' Wenn auch Verf. sein allgemeines Problem noch nicht hat lösen können, so fällt doch durch seine Betrachtungen für manche unter die allgemeine Problemstellung fallende ältere Frage allerlei Interessantes ab.
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