Über die Hyperflächen zweiten Grades mit einem gemeinsamen Polsimplex. (Q2582997)

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scientific article; zbMATH DE number 2503651
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    Über die Hyperflächen zweiten Grades mit einem gemeinsamen Polsimplex.
    scientific article; zbMATH DE number 2503651

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      Über die Hyperflächen zweiten Grades mit einem gemeinsamen Polsimplex. (English)
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      1941
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      Man betrachtet in einem \(n\)-dimensionalen Raume \(O\) die \(\infty^n\) Quadriken \(Q\), die ein gemeinsames Polsimplex haben; wählt man dieses als fundamentales Koordinatensimplex, so lauten die Punkt- und Hyperebenengleichungen jener Quadriken folgendermaßen: \[ \sum \frac {x_i^2}{\alpha_i} = 0 \quad \text{ und }\quad \sum \alpha_i u_i^2 = 0 \quad (i = 0,1,\dots ,n). \] Man wählt dann \(\alpha_0, \alpha_1, \dots, \alpha_n\) als homogene Punktkoordinaten in einem Hilfsraume \(P\); diese Abbildung führt die Quadriken \(Q\), die eine gegebene Hyperebene berühren oder durch einen gegebenen Punkt hindurchgehen, in die Punkte einer Hyperebene oder in diejenigen einer symmetrischen Hyperfläche \(n\)-ter Ordnung \(M^n_{n-1}\) über. Die Abbildung liefert eine Berührungstransformation zwischen \(O\) und \(P\); in der Tat gibt es in \(O\) eine einzige Quadrik \(Q_0\), die ein gegebenes Punkt-Hyperebene-Element enthält, und die entsprechenden \(M^n_{n-1}\) und Hyperebene berühren sich im Bildpunkt von \(Q_0\). Die Kollineationen und die Korrelationen des Raumes \(O\); \[ \varrho x_i = a_{ik}x^\prime_k, \quad \varrho x_i = b_{ik}u^\prime_k \quad (i = 0,1,\dots, n), \] wo die \(k\) eine beliebige Permutation der Zahlen \(0, 1,\dots, n\) sind, führen das System der Quadriken \(Q\) in sich über; es entsprechen ihnen im Raume \(P\) die Kollineationen: \[ G: \;\varrho^2 \alpha_i = a_{ik}^2 \alpha_k^\prime \quad (i = 0, 1,\dots, n) \] und die Transformationełi \(n\)-ter Ordnung: \[ \bar{G}:\;\varrho^2 \alpha_i \alpha_k^\prime = b_{ik}^2 \quad (i =0,1,\dots,n); \] \(G\) und \(\bar{G}\) bilden zusammen alle Projektivitäten des Systems der Quadriken \(Q\) in sich. Es werden dann folgende besondere Arten der Transformationen \(G\) und \(\bar{G}\) untersucht: \[ \begin{matrix} \l & \quad \l & \quad \l \\ \;\;E: \quad \,\varrho^2 \alpha_i = a_{1i}^2\alpha_i^\prime & \;\;\overline{E}: \;\, \;\varrho^2 \alpha_i\alpha_i^\prime \, \;\;= b^2_{ii} & (i=0,1,\dots, n); \\ \;\;Z: \;\left\{ \begin{matrix} \l & \l \\ \varrho^2 \alpha_i & = a_{i, i+1}^2\alpha_{i+1}^\prime \\ \varrho^2 \alpha_n & = a_{n 0}^2\alpha_{0}^\prime \end{matrix}\right. & \;\;\overline{Z}: \left\{ \begin{matrix} \l & \l \\ \varrho^2 \alpha_i \alpha_{i+1}^\prime & = b_{i,i+1}^2 \\ \varrho^2 \alpha_n \alpha_{0}^\prime & = b_{n0}^2 \end{matrix} \right. & (i=0,1,\dots, n-1); \\ T_{01}: \;\left\{ \begin{matrix} \l & \l \\ \varrho^2 \alpha_0 & = a_{01}^2\alpha_{1}^\prime \\ \varrho^2 \alpha_1 & = a_{10}^2\alpha_{0}^\prime \\ \varrho^2 \alpha_i & = a_{i i}^2\alpha_{i}^\prime \end{matrix} \right. & \overline{T}_{01}: \left\{ \begin{matrix} \l \quad & \l \\ \varrho^2 \alpha_0 \alpha_{1}^\prime & = b_{01}^2 \\ \varrho^2 \alpha_1 \alpha_{0}^\prime & = b_{10}^2 \\ \varrho^2 \alpha_i \alpha_{i}^\prime & = b_{ii}^2 \end{matrix} \right. & (i=2,3,\dots, n). \end{matrix} \] Für jede solcher Arten von Transformationen, sowie für die allgemeinen Transformationen \(G\) und \(\bar{G}\), werden die Invarianten eines Paares \(\alpha\), \(\bar{\alpha}\) von Quadriken \(Q\) aufgestellt. Damit ist entschieden, wann sich ein solches Paar in ein anderes durch eine Transformation der gewählten Art überführen läßt. Bei festem \(\bar{\alpha}\) und festen Werten der Invarianten erhält man verschiedene Örter der veränderlichen \(\alpha\). Beispiele für \(n = 2,3\). (Vgl. dazu die auf S. 575 besprochene Arbeit des Verf.)
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