Concerning the decomposition and amalgamation of points, upper semi-continuous collections, and topological extensions. (Q2584337)

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scientific article; zbMATH DE number 2504117
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    Concerning the decomposition and amalgamation of points, upper semi-continuous collections, and topological extensions.
    scientific article; zbMATH DE number 2504117

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      Concerning the decomposition and amalgamation of points, upper semi-continuous collections, and topological extensions. (English)
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      1941
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      \(S\) sei ein Hausdorffscher Raum, seine Punkte heißen reale Punkte. \ \(E\) sei eine nicht leere Teilmenge von \(S\). \ \(E\) heißt ``Randelement'' (boundary element), wenn jedes \(e\in E\) abgeschlossen und nicht leer ist, und wenn der Durchschnitt von zwei beliebigen Elementen ein Element von \(E\) enthält, während der Durchschnitt aller Elemente von \(E\) leer ist. \ \(E\) heißt ``Punktelement'' (point element), wenn es Randelement ist, oder wenn \(E\) zu einem passend gewählten nicht isolierten Punkt \(M\) Randelement von \(S - M\) ist und jede Umgebung von \(M\) ein \(e\in E\) enthält, oder wenn jedes \(x\in E\) abgeschlossen ist und ein \(e\in E\) sich auf einen isolierten realen Punkt reduziert, der zu allen \(x\in E\) gehört (\(E\) heißt dann ausgeartet). \ \(E\) heißt ``Zerlegungs-Punktelement'' (decomposition point element), wenn der Durchschnitt \(a(E)=\prod _{x\in E} \bar x\) ein realer Punkt ist. Die \(S\)-Umgebungen eines Punktelementes \(E\) sind diejenigen offenen Mengen von \(S\), die die \(x\in E\) enthalten. Ein realer Punkt oder ein Randelement \(F\) schneiden \(E\), wenn jede \(S\)-Umgebung von \(F\) und jede \(S\)-Umgebung von \(E\) einen nicht leeren Durchschnitt besitzen. Zwei Punktelemente \(E\) und \(G\) schneiden sich, wenn jedes \(x\in E\) mit jedem \(y\in G\) reale Punkte gemein hat. \(C\) sei die Gesamtheit der Punktelemente und \(A\) die Gesamtheit der Teilmengen von \(C\) (die Bausteine (Konstituenten) eines einzelnen Elementes einbegriffen). \(M\in A\) und \(N\in A\) schneiden sich, wenn ein beliebiges \(X\in M\) ein \(Y\in N\) schneidet. Man sagt, \(M\) geht \(N\) voran, \(M\) ist Teil von \(N\) (\(M < N\)), wenn jedes \(L\in A\), das \(M\) schneidet, auch \(N\) schneidet. Diese Ordnungsbeziehung macht \(A\), und damit \(C\), zu einem teilweise geordneten System. Ein Element \(M\in A\) heißt ``atomar'', wenn für jedes \(N < M\) auch \(M < N\) gilt. Die in \(C\) vermittels \(A\) induzierte Anordnung kann auch direkt definiert werden. Verf. zeigt unter anderem, daß jedes ausgeartete \(c\in C\) atomar ist, und daß jedes beliebige \(c\in C\) atomare \(d\in C\) enthält. \(\varGamma \) sei ein Element von \(A\) und \(P(\varGamma )\) die Menge der \(\varLambda \in A\), für die gleichzeitig \(\varLambda < \varGamma \) und \(\varGamma < \varLambda \) gilt. \(P (\varGamma )\) heißt idealer Punkt oder \(S\)-Teil (\(S\)-portion). Die Gesamtheit der idealen Punkte werde mit \(K (S)\) bezeichnet. Von \(P(\varGamma _1) \in K(S)\), \(P(\varGamma _2) \in K(S)\) sagt man, \(P(\varGamma _1)\) geht \(P(\varGamma _2)\) voran, \(P(\varGamma _1)\) ist Teil von \(P(\varGamma _2)\) (\(P(\varGamma _1 < P(\varGamma _2)\)), wenn \(\varGamma _1 < \varGamma _2\) ist. So wird auch \(K(S)\) eine teilweise geordnete Menge, und man kann atomare ideale Punkte betrachten. Wenn ein Element eines \(S\)-Teils \(P\) ein Punktelement bzw. ein Zerlegungs-Punktelement bzw. ein Randelement ist, so heißt \(P\) ein Kompositionspunkt bzw. ein Zerlegungspunkt bzw. ein Randpunkt. Verf. untersucht die \(S\)-Teile (z. B. ist ein atomarer idealer Punkt ein Kompositionspunkt; ein Kompositionspunkt ist dann und nur dann atomar, wenn seine Elemente nur atomare Punktelemente enthalten). Sei nun \(B\) die Gesamtheit der Punkte (der realen, Rand- und idealen Punkte) und ihrer Aggregate. Wie für \(A\) definiert Verf. für \(X\in B\) und \(Y\in B\) den Durchschnitt und die Ordnungsbeziehung \(X\) geht \(Y\) voran, \(X\) ist Teil von \(Y\) (\(X < Y\)). So wird auch \(B\) zu einem teilweise geordneten System, in dem \(K (S)\) als Teilsystem enthalten ist. Ist \(P\) ein Punkt (d. h. realer oder Rand- oder idealer Punkt) und \(M\) eine Punktmenge mit \(P < M\) und \(M < P\), so heißt \(P\) Summe (summation) von \(M\); wenn ferner zwei Elemente von \(M\) sich nicht schneiden, so heißt \(M\) eine Zerlegung von \(P\). Ist \(M\) ein Aggregat idealer Punkte, so gibt es immer einen idealen Punkt, der Summe von \(M\) ist. Der maximale ideale Punkt oder der maximale \(S\)-Teil ist nach Definition der ideale Summationspunkt von \(C\) und stimmt mit der Summe aller Kompositionspunkte überein. Hiermit definiert Verf. die Beziehung des Übereinandergreifens (overlapping) von einer Menge \(M\) realer Punkte und einer Menge \(K\) von Punktelementen, von \(M\) und einem idealen Summationspunkt von \(K\), von \(M\) und einem realen oder Rand-Punkt. Sind \(P\) und \(Q\) zwei Punkte, und greift jeder \(S\)-Teil, der \(P\) schneidet, über auf \(M\) (und schneidet er \(Q\)), so heißt \(P\) ``Ende'' von \(M\) (in \(Q\)). Ist für \(P(\varGamma )\in K(S)\), \(Q(\varDelta )\in K(S)\) der Punkt \(P\) Ende von \(M\) in \(Q\), so ist \(F\) ein ``Weg'' nach \(P\) in \(\varDelta \) und \(M\). Mit diesen Begriffen entwickelt Verf. eine Theorie der Erreichbarkeit (wie er sie auch für Punktelemente entwickelt hat) und charakterisiert die abgeschlossenen und vollständig in sich kompakten Mengen von \(S\) als diejenigen abgeschlossenen Mengen, für die kein Randpunkt ein Ende der Menge ist. Eine offene Menge \(D\) von \(S\) ist eine \(S\)-Umgebung von \(M\), wenn \(M\) ein Punkt oder eine Teilmenge von \(D\) ist, oder wenn \(M\) ein Punktelement ist und \(D\) ein Element von \(M\) enthält, oder wenn \(M\) ein idealer Punkt ist (eine Punktmenge, ein Aggregat von Punktelementen) und \(D\) eine \(S\)-Umgebung für jedes Element von \(M\) ist. Der Begriff einer \(S\)-Umgebung ermöglicht es, eine Topologie einzuführen, die auf Räume \(T_1\) im Sinne von Alexandroff und Hopf führt. Man definiert dafür \(P\) als Häufungspunkt von \(M\), wenn jede \(S\)-Umgebung von \(P\) auch \(S\)-Umgebung für unendlich viele Elemente von \(M\) ist. Verf. untersucht mit Hilfe der soeben eingeführten Begriffe die Eigenschaften der \(S\)-Umgebungen und ihrer Topologie. Jetzt lassen sich reguläre Punkte definieren. Ist \(M\) ein realer Punkt, so gelte \(a (M)=M\); für einen Randpunkt \(M\) sei \(a (M)\) die leere Menge; ist \(M\) ein Aggregat von Punktelementen, so sei \(a (M)\) die Summe aller \(a (m)\) mit \(m\in M\) (dabei bedeutet \(a (m)\) den Durchschnitt der abgeschlossenen Hüllen der Elemente von \(m\)). Das entsprechende gilt, wenn \(M\) eine Punktmenge oder ein idealer Punkt ist. Dann heißt ein Punkt \(P\) von \(S\) regulär, wenn es zu jeder \(S\)-Umgebung \(D\) von \(P\) keine andere \(R\) gibt, so daß \(D + a (P)\) die abgeschlossene Hülle von \(R\) (bzgl. \(S\)) enthält. Weiter heißt \(S\) halbvollständig normal, wenn \(S - P\) normal ist für einen Punkt \(P\) von \(S\). Verf. zeigt, daß ein Hausdorffscher Raum dann und nur dann normal (halbvollständig normal) ist, wenn seine Randpunkte (Kompositionspunkte) regulär sind. Daraus folgt, daß die Eigenschaft, halbvollständig normal zu sein, die Normalität zur Folge hat. Verf. beweist ferner einen Satz, daß in den Ordnungs- und Stetigkeitsaussagen die regulären realen Punkte oder Randpunkte durch die regulären Kompositions\-punkte ersetzt werden können. Ein Punkt \(P\in K(S)\) heißt ``Amalgamationspunkt'' (amalgamation point), wenn jedes \(E\in P\) jedes Punktelement schneidet, das Häufungselement für \(E\) ist. Ist \(M\) eine Punktmenge, und ist eine ihrer Summationen ein Amalgamationspunkt, so heißt \(M\) auch Amalgamationspunktmenge. Ein Kompositionspunkt ist Amalgamationspunkt. Das Aggregat aller atomaren idealen Punkte ist amalgamierbar. Ist \(M\) ein amalgamierbares Aggregat idealer Punkte und \(G\) eine offene Überdeckung von \(M\), so gibt es ein endliches Aggregat von Elementen von \(G\), deren Summe eine \(S\)-Umgebung von \(M\) ist. Eine amalgamierbare Menge atomarer idealer Punkte besitzt die Überdeckungseigenschaft von Borel-Lebesgue. Verf. stellt zahlreiche andere Eigenschaften der Amalgamationspunkte zusammen und fährt fort, die Analogie mit den perfekten Mengen eines kompakten Hausdorffschen Raumes darzulegen. Ferner zeigt Verf., daß ein Hausdorffscher Raum dann und nur dann normal (halbvollständig normal) ist, wenn seine atomaren Randpunkte (idealen Punkte) regulär sind, und daß in einem halbvollständig normalen Raum alle Amalgamationspunkte regulär sind. Im folgenden setzt Verf. den Begriff der vollständigen Kompaktheit in Beziehung zu dem der Oberhalbstetigkeit eines Aggregates geschlossener Mengen oder eines Punktaggregates. Unter anderem verallgemeinert er einen Satz von Alexandroff und Hopf über stetige Transformationen eines Hausdorffschen Raumes in einen anderen. Er zeigt: Ist \(Y\) eine Zerlegung des idealen Punktes \(P\) in reguläre Amalgamationspunkte, so ist \(Y\) dann und nur dann vollständig kompakt in sich, wenn \(P\) Amalgamationspunkt ist und \(Y\) oberhalbstetig bzgl. \(S\) ist, d. h. dann und nur dann, wenn der Raum \(S(Y)\) der Zerlegungen \(Y\) ein vollständig kompakter Hausdorffscher Raum ist. Weiter zeigt er: Sind \(X\) und \(Y\) zwei Zerlegungen des Amalgamationspunktes \(P\) in reguläre Amalgamationspunkte, und gibt es für jedes \(y\in Y\) ein \(\alpha ^{-1}(y)\in X\), das eine Zerlegung von \(y\) ist, so folgt aus je zweien der drei folgenden Bedingungen die dritte: \ 1) \(Y\) ist vollständig kompakt in sich; \ 2) \(X\) ist vollständig kompakt in sich; \ 3) die Transformation \(y=\alpha (x)\) von \(X\) in \(Y\) ist abgeschlossen, die Mengen \(\alpha ^{-1}(y)\) für \(y\in Y\) sind vollständig kompakt in sich. Verf. wendet diese Ergebnisse an zur Charakterisierung verschiedener Typen Hausdorffscher Räume. Ist \(S\) ein solcher Raum, so ist \(S\) dann und nur dann vollständig regulär (und kann dann und nur dann in einen vollständig kompakten Hausdorffschen Raum eingebettet werden), wenn eine Menge \(M\) regulärer Randpunkte existiert, so daß jeder Randpunkt \(M\) schneidet und \(S + M\) oberhalbstetig bzgl. \(S\) ist. \(S\) ist dann und nur dann vollständig kompakt, wenn \(S\) frei von Randpunkten ist. Ist \(S\) regulär und nicht vollständig kompakt, so ist \(S\) dann und nur dann lokal vollständig kompakt, wenn die Menge der Randpunkte amalgamierbar ist. Verf. untersucht endlich die Möglichkeit, eine Zerlegung von \(S\) in abgeschlossene Mengen derart durchzuführen, daß sie oberhalbstetig ist. Das ist eine Zerlegung, die derjenigen des vollständig kompakten Hausdorffschen Raumes \(T\) entspricht, von dem \(S\) ein Unterraum ist, und in dem die abgeschlossene Hülle von \(S\) mit \(T\) übereinstimmt. Schließlich entwickelt Verf. eine Theorie der teilweise geordneten Systeme \(\delta (P)\) der vollständig kompakten (oder oberhalbstetigen) Zerlegungen des regulären Amalgamationspunktes \(P\) in reguläre Amalgamationspunkte. In \(\delta (P)\) läßt sich auf folgende Weise eine Ordnung einführen: Kann mit \(X\in \delta (P)\), \(Y\in \delta (P)\) jedes Element von \(Y\) in ein Punktaggregat zerfallen, das ein Teilaggregat von \(X\) ist, so gelte \(X < Y\). Es ist nicht möglich, auf diese Theorie näher einzugehen. Abschließend sei daher nur die folgende Charakterisierung der vollständigen Regularität genannt: \(S\) ist dann und nur dann vollständig regulär, wenn zu einem gegebenen maximalen Amalgamationspunkt \(P\) ein beliebiges Element von \(\delta (P)\) aus Kompositionspunkten besteht.
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