Beitrag zur Theorie endlicher Verformungen und zur Stabilitätstheorie des elastischen Körpers. (Q2584510)

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scientific article; zbMATH DE number 2504276
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    Beitrag zur Theorie endlicher Verformungen und zur Stabilitätstheorie des elastischen Körpers.
    scientific article; zbMATH DE number 2504276

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      Beitrag zur Theorie endlicher Verformungen und zur Stabilitätstheorie des elastischen Körpers. (English)
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      1941
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      Stabilitätsuntersuchungen haben in letzter Zeit die Notwendigkeit gezeigt, endliche Deformationen zu betrachten. Verf. stellt sich die Aufgabe, dies in möglichster Allgemeinheit zu tun, d. h. sowohl für beliebige Koordinaten \(x\) des ruhenden Raumes als auch für beliebige Koordinaten \(q\), die körperfest sind. Auf diese Weise entsteht die Möglichkeit, sich den Besonderheiten eines Problems durch die Wahl geeigneter Koordinaten schnell anzupassen. Auch kann ebenso der von der Hydrodynamik her allgemeinbekannte Eulersche wie auch der Lagrangesehe Standpunkt konsequent durchgeführt werden. Benutzt wird die jetzt allgemein verwendete Vektorsymbolik bei allgemeinen Koordinaten. Naturgemäß muß zuerst der Formänderungstensor besprochen werden, dann der Spannungstensor, den Verf. schon in seiner früheren Arbeit (Deutsche Math. 5 (1940), 94-107; F. d. M. 66, 1020 (JFM 66.1020.*)) behandelt hatte. Es wird dann die Bewegung des Körpers gegen den Raum dargestellt und dabei auch die umgekehrte Bewegung des Raumes gegen den Körper behandelt. Nach Definition der virtuellen Verrückungen kann die Variation des Maß- und Formänderungstensors berechnet werden, worauf dann die Gleichgewichtsbedingungen, darauf die Formänderungsarbeit und die Ableitung der Spannungen aus ihr aufgestellt werden können. Bemerkenswert ist, daß die alte Beziehung, nach der die auf die Volumeinheit bezogene virtuelle Arbeit gleich dem skalaren Produkt aus dem kontravarianten Spannungstensor und. der Variation des kovarianten Formänderungstensors ist, erhalten bleibt, wenn man alles auf ein körperfestes System bezieht. Das ist eine Folge des Satzes, daß jetzt die Ableitungen nach der Zeit und nach dem Ort vertauschbar sind. In anderen Fällen würden kompliziertere ``Übergangsgleichungen'' gelten. (Vgl. Ref., Die Elementare Mechanik (1912; F. d. M. 43, 764 (JFM 43.0764.*)); Nr. 367). Es wird dann ein Ansatz für die Energiefunktion des elastischen Körpers gemacht, der an den klassischen anschließt, und endlich werden noch Minimalprinzipien und Stabilität eines Gleichgewichtszustandes behandelt. Eine sehr beachtenswerte Arbeit. Augenscheinlich kennt Verf. das Buch des Referenten in dem in Betracht kommenden Teil nicht, sonst könnte er zu Anfang nicht schreiben: ``während dagegen die Formänderungskomponenten als Funktionen der Koordinaten \textit{vor} der Verformung eingeführt werden''. Vom Ref. geschieht das nicht, er hat vielmehr konsequent die Eulersche Behandlungsweise angewandt.
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