Über den Einfluß von Ungenauigkeiten der Form und Stärke eines Kreisringes auf die Schwingzahlen seiner ebenen Biegungsschwingungen. (Q2584590)

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scientific article; zbMATH DE number 2504338
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    Über den Einfluß von Ungenauigkeiten der Form und Stärke eines Kreisringes auf die Schwingzahlen seiner ebenen Biegungsschwingungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2504338

      Statements

      Über den Einfluß von Ungenauigkeiten der Form und Stärke eines Kreisringes auf die Schwingzahlen seiner ebenen Biegungsschwingungen. (English)
      0 references
      1941
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      Verf. stellt zunächst die Differentialgleichung sechster Ordnung für die Biegeschwingungen eines Kreisringes konstanten Halbmessers aber veränderlichen Querschnitts unter der Annahme dehnungsloser Verformung der Zentralachse auf. Die Veränderlichkeit des Querschnitts wird in der Gestalt \(d=\alpha(1 -\gamma\cos \lambda\varphi)\) angenommen, wo \(d\) den Durchmesser bzw. die Höhe oder Breite des Querschnitts, \(\alpha\gamma\) den Maximalbetrag der Abweichung der Größe d von dem für konstanten Querschnitt gültigen Durchschnittswert \(\alpha\), \(\varphi\) die die einzelnen Querschnitte des Ringes charakterisierende Koordinate bedeuten und \(\lambda\) die Werte 2, 3, 4, \dots annehmen kann. Unter Beschränkung auf kleine \(\gamma\) wird die Grundfrequenz aus der Bedingung: Gesamtpotential (Summe aus Formänderungsarbeit und Arbeit der Trägheitskräfte) gleich Extremum -- mit Benutzung der Eigenfunktion des Ringes konstanten Querschnitts (\(w = C \cos 2\varphi + D \sin 2\varphi\), \(w =\) Amplitude der tangentialen Schwingungskomponente) berechnet, womit die Integration der komplizierten Differentialgleichung sechster Ordnung umgangen wird. Mit Ausnahme des Falles \(\lambda=4\), in dem sich die zur Schwingform \(w = D \sin 2\varphi\) gehörige Eigenfrequenz durchweg kleiner ergibt, sind die Grundfrequenzen stets größer als die entsprechenden des Ringes mit konstantem Querschnitt. Der Unterschied nimmt mit \(\gamma\) zu und erreicht für \(\gamma=0,2\) Werte bis zu 34{\%} (\(\lambda=4\), Kreisquerschnitt). -- Die Abweichung der Ringform von der eines genauen Kreisringes wird in der Gestalt \(\xi=a\varepsilon \cos 2\varphi\) angenommen; darin ist \(a\) der Durchschnittswert des veränderlichen Ringhalbmessers \(r = a + \xi\), \(a\varepsilon\) der Maximalbetrag für die radiale Abweichung. Für kleine \(\varepsilon\) ergibt sich auf ähnliche Weise wie zuvor die Beziehung \(\omega=\omega_0(1+99\varepsilon^2)\), wobei \(\omega\) bzw. \(\omega_0\) die Frequenz der Grundschwingung des Ringes mit veränderlichem Radius bzw. des genauen Kreisringes vom gleichen Umfang (Radius \(a_0=a(1 + \varepsilon^2)\)) bedeuten.
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