On the passage of neutrons through ferro\-magnets. (Q2585166)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: On the passage of neutrons through ferro\-magnets. |
scientific article; zbMATH DE number 2504809
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | On the passage of neutrons through ferro\-magnets. |
scientific article; zbMATH DE number 2504809 |
Statements
On the passage of neutrons through ferro\-magnets. (English)
0 references
1941
0 references
Verf. erhalten Formeln für den Intensitäts- und Polarisationswechsel eines Neutronenbündels beim Durchgang durch einen gesättigten oder teilgesättigten ferromagnetischen Stoff bestimmter Dicke und vergleichen sie mit den bekannten Experimenten über Neutronendepolarisation. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, Messungen der ferromagnetischen Struktur mit Hilfe teilweise polarisierter Neutronen\-bündel auszuführen. Für die Spinbewegung in einem magnetischen Feld \(\mathfrak H\) wird der klassische Ansatz \[ \frac{d\mathfrak s}{dt}=g\cdot\mathfrak s\times\mathfrak H \] gemacht. Dabei werden verschiedene Fälle raumzeitlicher Beschaffenheit des magne\-tischen Feldes betrachtet, entsprechend der verschiedenen Mikrostruktur der Ferro\-magnete, und zwar bei verschiedenen Anfangspolarisationszuständen des Neutronen\-bündels. Als Polarisationsgröße des Neutrons wird der Erwartungswert des Spins gewählt. Zunächst werden Einkristalle, makroskopisch unmagnetisierte polykristal\-linische Stoffe (p. S.) und p. S. in der Nähe der magnetischen Sättigung in Betracht gezogen. Die Untersuchung der Neutronenübergänge in gesättigten p. S. wird mit Hilfe der Schrödinger-Paulischen Wellengleichung angestellt. Dabei wird ein einfach kubisches Gitter zugrundegelegt und die Bornsche Störungsmethode angewandt. Die Streuung setzt sich zusammen aus: 1. Kernstreuung, 2. magnetischer Streuung, 3. Interferenz durch Überlagerung von Kern- und magnetisch gestreuten Amplituden. Die letzte Interferenz verursacht die Neutronendepolarisation. Verf. betrachten ferner die Neutronenübergänge in unvollkommen gesättigten p. S. bei verschiedenen Versuchsanordnungen und besprechen die diesbezüglichen Ergebnisse der Experi\-mente.
0 references