Unstable minimal surfaces of higher topological structure. (Q2585368)

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scientific article; zbMATH DE number 2505007
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    English
    Unstable minimal surfaces of higher topological structure.
    scientific article; zbMATH DE number 2505007

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      Unstable minimal surfaces of higher topological structure. (English)
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      1941
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      Verf. übertragen die von ihnen in früheren Arbeiten entwickelte Methode zum Nachweis der Existenz von Minimalflächen mit vorgegebener Berandung auf den Fall mehrerer Randkurven. Hierbei treten neue Schwierigkeiten auf. Spannt man nämlich zwischen zwei geschlossene Raumkurven ein ringförmiges ``harmonisches'' Flächenstück ein (s. die vorhergehenden Referate), so liefert die gesuchte Minimalfläche das Minimum eines gewissen Doppelintegrals unter den sämtlichen möglichen harmonischen Flächen. Man kann aber mit diesem Ansatz schwer operieren, weil man die Mannigfaltigkeit der eingespannten harmonischen Flächen nicht durch den bei einer einzigen Randkurve möglichen Kunstgriff kompakt machen kann. Dieser besteht darin, daß man durch eine konforme Abbildung des Kreisinnern auf sich drei Punkte des Einheitskreises \(u^2+v^2=1\) der Parameterebene in drei feste Punkte der Randkurve legen kann. Durch eine zweckmäßige Abänderung des zum Minimum zu machenden Funktionals sowie durch eine geschickt gewählte Metrik werden diese Schwierigkeiten überwunden. Es gelingt so der Nachweis des folgenden Satzes: Begrenzen im \(R_n\) zwei geschlossene Raumkurven eine ringförmige Minimalfläche, die ein Minimum des Inhalts liefert (stabil ist), und sind die Randkurven durch eine Hyperebene getrennt, auf die sich die Randkurven als konvexe Kurven projizieren, so begrenzen sie auch ein Minimalflächenstück, das instabil ist (kein Inhaltsminimum liefert). Dieser Sachverhalt ist beim Problem der Minimaldrehfläche (zwei koaxiale Kreise als Randkurven) wohlbekannt. Die Beweise sind unter speziellen Abnahmen über die Regularität der Randkurven geführt (Lipschitz-Bedingung für den Tangentenvektor der Bandkurven), am Schluß geben aber Verf. an, daß sich mit den Methoden der im vorhergehenden Referat besprochenen Arbeit wieder schon die ``Sehnen-Bogen-Bedingung'' als hinreichend nachweisen läßt.
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