On the connection between Hankel transforms of different order. (Q2585378)
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scientific article; zbMATH DE number 2505018
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | On the connection between Hankel transforms of different order. |
scientific article; zbMATH DE number 2505018 |
Statements
On the connection between Hankel transforms of different order. (English)
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1941
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Bekanntlich gibt es Operationen, die eine bezüglich der Hankel-Transformation der Ordnung \(\mu\) (abgekürzt \(\mathfrak{H}_{\mu}\)) selbstreziproke Funktion in eine Funktion überführen, die bezüglich der Hankel-Transformation der Ordnung \(\nu\) selbstreziprok ist. Verf. betrachtet allgemeiner ein \textit{Paar} von Funktionen, die vermöge der \(\mathfrak{H}_{\mu}\)-Transformation zusammengehören, und sucht Operationen, die sie in ein Paar von vermöge \(\mathfrak{H}_{\nu}\) zusammengehörigen Funktionen überführen. Die Zusammenhänge ergeben sich auf einfache Weise vermittels der bekannten ``Algebraisierung'' der \(\mathfrak{H}_{\mu}\)-Transformation durch die Mellin-Transformation \[ \mathfrak{M}_t f(x) \equiv \, \underset{X \to \infty} {\text{l. i. m.}} \, \int\limits_{\frac{1}{X}}^{X} f(x) x^{-\frac{1}{2}+it} \,dx. \] Es ist nämlich \[ \mathfrak{M}_t \{\mathfrak{H}_{\mu} f\}=\frac{\varGamma \left( \dfrac{\mu}{2}+\dfrac{1}{2}+it \right)}{\varGamma \left( \dfrac{\mu}{2}+\dfrac{1}{2}-it \right)} \mathfrak{M}_{-t} f. \] Hieraus folgt: 1. Es sei \(F=\mathfrak{H}_{\mu} f\), \(\mathfrak{K}=\mathfrak{M} K\), \(\mathfrak{k}=\mathfrak{M} k\). Dann ist \[ \varGamma \left( \frac{\mu}{2}+\frac{1}{2}-it \right) \, \varGamma \left( \frac{\nu}{2}+\frac{1}{2}-it \right) \, \mathfrak{K}(t)= \varGamma \left( \frac{\mu}{2}+\frac{1}{2}+it \right) \, \varGamma \left( \frac{\nu}{2}+\frac{1}{2}+it \right) \, \mathfrak{k}(-t) \] eine notwendige und hinreichende Bedingung für \[ \int\limits_{0}^{\infty} K(xy) \,F(y) \,dy=\mathfrak{H}_{\nu} \left\{ \int\limits_{0}^{\infty} k(xy) \,f(y) \,dy \right\}. \] 2. Es ist \[ \varGamma \left( \frac{\mu}{2}+\frac{1}{2}+it \right) \, \varGamma \left( \frac{\nu}{2}+\frac{1}{2}-it \right) \, \mathfrak{K}(t)= \varGamma \left( \frac{\mu}{2}+\frac{1}{2}-it \right) \, \varGamma \left( \frac{\nu}{2}+\frac{1}{2}+it \right) \, \mathfrak{k}(-t) \] eine notwendige und hinreichende Bedingung für \[ \int\limits_{0}^{\infty} K \left( \frac{x}{y} \right) \,F(y) \frac{dy}{y}=\mathfrak{H}_{\nu} \left\{ \int\limits_{0}^{\infty} k \left( \frac{x}{y} \right) \,f(y) \frac{dy}{y} \right\}. \] Für solche Kerne \(K\), \(k\), die diese Bedingungen erfüllen, werden Integraldarstellungen angegeben. Die \textit{allgemeinste} Überführung aller durch \(\mathfrak{H}_{\mu}\) zusammengehörigen Funktionenpaare in die Gesamtheit aller durch \(\mathfrak{H}_{\nu}\) zusammengehörigen kann in der Weise geschehen, daß man erst eine \textit{spezielle} Überführung vornimmt und dann die allgemeinste Überführung der durch \(\mathfrak{H}_{\nu}\) zusammengehörigen Funktionenpaare \textit{in sich selbst} folgen läßt. Die verschiedenen Darstellungen, die man finden kann, unterscheiden sich durch die Wahl jener speziellen Überführung. Die Betrachtungen lassen sich auf die Watsonschen ``general transforms'' ausdehnen.
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