A Galois theory of linear systems over commutative fields. (Q2586014)
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scientific article; zbMATH DE number 2505675
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | A Galois theory of linear systems over commutative fields. |
scientific article; zbMATH DE number 2505675 |
Statements
A Galois theory of linear systems over commutative fields. (English)
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1940
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Es sei \(F\) ein Körper und \(\mathfrak M\) ein \(F\)-Modul mit endlicher oder unendlicher Basis. Eine Teilmenge \(\mathfrak N\) von \(\mathfrak M\) heißt vollständig, wenn (1) \(\mathfrak N\) eine additive Gruppe ist, (2) \(\mathfrak N \not = 0\) ist, (3) die Menge \(Z (\mathfrak N)\) aller Elemente \(z\) aus \(F\), die der Bedingung \(z \mathfrak N \subset \mathfrak N\) genügen, ein Teilkörper von \(F\) ist. Die halblinearen Transformationen von \(\mathfrak M\) über \(F\) nennt Verf. Automorphismen von \(\mathfrak M\) und untersucht die gegenseitige Zugehörigkeit der Automorphismengruppen und der Teilmengen von \(\mathfrak M\). Ist \(g\) ein Automorphismus von \(\mathfrak M\), so bezeichne \(g^\prime\) den entsprechenden Automorphismus von \(F\). Wenn \(g\) eine Gruppe \(G\) durchläuft, so durchläuft \(g^\prime\) eine Gruppe \(G^\prime\). Es bezeichne ferner \(\mathfrak N [G]\) bzw. \(Z [G^\prime]\) die Menge der invarianten Elemente von \(\mathfrak M\) bzw. \(F\) für die Gruppe \(G\) bzw. \(G^\prime\). Ähnlich bezeichne man mit \(G [\mathfrak N]\) bzw. \(G^\prime [Z]\) die Gruppe der Automorphismen von \(\mathfrak M\) bzw. \(F\), die die Elemente von \(\mathfrak N\) bzw. \(Z\) invariant lassen. Es werden unter anderen folgende Behauptungen bewiesen und für endliche Automorphismengruppen verschärft: a) \(G = G[\mathfrak N [G]]\) und b) aus \(g \in G [\mathfrak N]\), \(g^\prime = 1\) folgt \(g=1\) \newline dann und nur dann, wenn 1) \(\mathfrak N\) vollständig ist, 2) \(Z (\mathfrak N) = Z [G^\prime [Z (\mathfrak N)]]\) gilt und 3) eine Basis von \(\mathfrak N\) über \(Z (\mathfrak N)\) eine Basis von \(\mathfrak M\) über \(F\) ist. a\({}^\prime\)) \(G = G [\mathfrak N [G]]\) und b\({}^\prime\)) aus \(g \in G\), \(g^\prime = 1\) folgt \(g =1\) \newline dann und nur dann wenn 1\({}^\prime\)) \(G^\prime = G^\prime [Z [G^\prime]]\) und \(2^\prime\)) \(G^\prime [Z [G^\prime]] = (G [\mathfrak N [G]])^\prime\). \(\mathfrak N\) erfülle nun die Bedingungen a) und b) und \(R\) sei ein Zwischenkörper von \(Z (\mathfrak N)\) und \(F\), so daß \(R = Z[G^\prime [R]]\) gilt. Dann genügt \(R \cdot \mathfrak N = B\) der Bedingung \(B = \mathfrak N [G [B]]\), und umgekehrt hat jede Zwischenmenge \(B\) von \(\mathfrak N\) und \(\mathfrak M\), die dieser Bedingung genügt, diese Gestalt. Die schärferen Ergebnisse für endliche Gruppen werden auf solche Gruppen \(G\) erweitert, für die jedes Element von \(\mathfrak M\) nur endlich viele \(G\)-Konjugierte besitzt. Die Theorie wird dann zum Aufbau der Galoisschen Theorie nichtkommutativer Ringe mit endlichen Automorphismengruppen und einer Theorie der verschränkten Produkte über Schiefkörpern verwendet.
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