Über die Dichte der Summe zweier Zahlenmengen. (Q2586191)
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scientific article; zbMATH DE number 2505838
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Über die Dichte der Summe zweier Zahlenmengen. |
scientific article; zbMATH DE number 2505838 |
Statements
Über die Dichte der Summe zweier Zahlenmengen. (English)
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1940
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Kleine lateinische Buchstaben bedeuten natürliche Zahlen. Es seien \(A\), \(B\) zwei Mengen natürlicher Zahlen, \(1 \in AB\); man bezeichne mit \(a\) bzw. \(b\) die Elemente von \(A\) bzw. \(B\). Es sei \(C\) die Menge, die aus allen \(a\), allen \(b\) und allen \(a + b\) besteht. Man setze \(\alpha = \inf\limits_{n=1, 2. \dots} n^{-1} A(n)\), \(\beta = \inf \, n^{-1} B(n)\), \(\gamma = \inf \, n^{-1} C(n)\), \(\tau = \inf \, n^{-1} (A(n) + B(n))\), \(\sigma = \text{ Min }(1, \tau)\), wo z. B. \(A(n)\) die Anzahl der Elemente von \(A\) bedeutet, die \(\leqq n\) sind. Also \(\sigma \geqq \text{ Min }(1, \alpha + \beta)\). Verf. schätzt \(\gamma\) mit Hilfe von \(\sigma\) nach unten ab. Ist \(\sigma = 1\), so folgt leicht \(\gamma = 1\). Für \(\sigma < 1\) sei \(j\) die kleinste Zahl \(n\) mit \(A(n) + B(n) < n\), also \(j > 2\). Dann beweist Verf. \[ \gamma \geqq \sigma - \frac{1}{j+2} \geqq \alpha + \beta - \frac{1}{j+2} \qquad (\text{für } \sigma < 1). \tag{1} \] Ersetzt man \(B\) durch den Durchschnitt \(D = AB\), \(A\) durch die Vereinigungsmenge \(V\) von \(A\) und \(B\), so bleiben \(\sigma\), \(j\) ungeändert, während sich \(\gamma\) nicht vergrößern kann. Verf. betrachtet daher \(V\), \(D\) statt \(A\), \(B\) (was in gewissen Fällen sogar zu Verschärfungen führen kann). Außer (1) zeigt Verf., daß in gewissen Fällen (welche durch ziemlich komplizierte Struktureigenschaften von \(V\), \(D\) charakterisiert sind) sogar \(\gamma \geqq \sigma\) gilt. Auch einige numerische Beispiele, welche zum Teil mit gewissen von anderen Verfassern gegebenen Abschätzungen im Zusammenhang stehen, sind interessant. Über ältere Literatur dieses Gebietes berichtet eine zusammenfassende Darstellung von \textit{H. Rohrbach} (Jber. deutsche Math-Verein.48 (1939), 199-236; F. d. M. 65, 151 (JFM 65.0151.*)).
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