Cyclic transitivity. (Q2586313)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Cyclic transitivity. |
scientific article; zbMATH DE number 2505965
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Cyclic transitivity. |
scientific article; zbMATH DE number 2505965 |
Statements
Cyclic transitivity. (English)
0 references
1940
0 references
Zunächst wird folgender Begriff eingeführt: Eine in einer (beliebigen Grund-) Menge \(G\) definierte binäre, reflexive und symmetrische Relation \(\mathfrak R\) heißt \textit{zyklischtransitiv} (z. t.), wenn aus \(a_\nu\mathfrak R a_{\nu+1}\) mit \(a_\nu\subset G\), \(\nu=1,\ldots, n\), und \(a_{n+1} = a_1\) folgt: \(a_j\mathfrak R a_k\) für beliebige \(j, k = 1,\ldots, n\). Eine reflexive, symmetrische und (im gewöhnlichen Sinne) transitive Relation (g. T.) ist auch z. t.; aber im allgemeinen nicht umgekehrt. An drei Beispielen aus der Topologie wird das Auftreten zyklisch-transitiver Relationen (z. T.) aufgezeigt. Es dreht sich dann vor allem um die Frage nach der ``Erzeugung'' (``Darstellung'') aller z. T. Eine solche Erzeugungsweise ist diese: Es sei gegeben ein System \(\varGamma\) (sogenanntes \(\mathfrak P\)-\textit{System}) von Teilmengen von \(G\) mit folgenden Eigenschaften: \(\mathfrak P_1\): Zu \(\varGamma\) gehören \(G\), die leere und alle nur ein Element enthaltenden Teilmengen; \(\mathfrak P_2\): Die Summe beliebig vieler, zu \(\varGamma\) gehöriger Teilmengen \(\mathfrak T\) von \(G\) gehört wieder zu \(\varGamma\), wenn der Durchschnitt der \(\mathfrak T\) nicht leer ist. Als \(\varGamma\)-\textit{Komponente} einer beliebig vorgegebenen Teilmenge \(S\) von \(G\) sei eine größte, in \(S\) enthaltene, zu \(\varGamma\) gehörige Menge bezeichnet. Zwei \(\varGamma\)-Komponenten von \(S\) sind fremd oder identisch, und \(S\) ist Summe aller ihrer \(\varGamma\)-Komponenten. Man definiere nun: \(a\mathfrak Rb\), dann und nur dann, wenn für beliebiges \(x\) aus \(G\) mit \(x\neq a\), \(x\neq b\) die \(a\) und \(b\) beide je der gleichen \(\varGamma\)-Komponente von \(G-x\) angehören. Dann ist \(\mathfrak R\) eine z. T. Daß umgekehrt jede z. T. auf diese Weise erzeugt werden kann, ist eines der Ergebnisse der Arbeit. Unter den Beweisgedanken sei folgender hervorgehoben: Im allgemeinen gibt es mehrere \(\mathfrak P\)-Systeme, welche (in \(G\)) die gleiche \(\mathfrak R\) erzeugen. Unter diesen gibt es ein, in gewissem Sinne kleinstes \(\mathfrak P\)-System \(\varLambda= \varLambda(\mathfrak R)\). Dabei ist \(\varLambda\) definiert durch \(\mathfrak P_1\) und folgende Eigenschaft: Sind \(a\), \(b\) beliebige Elemente einer zu \(\varLambda\) gehörigen Teilmenge \(E\) von \(G\), so gibt es endlich viele Elemente \(a_1\ldots a_n\) aus \(E\) mit \(a\mathfrak Ra_1\mathfrak Ra_2\cdots a_n\mathfrak Rb\). -- Im übrigen werden, anschließend an das eben Erwähnte, weitere Begriffe und Sätze behandelt, welche in gewissem Sinne Verallgemeinerungen zu den eingangs erwähnten topologischen Beispielen für z. T. darstellen. Hierzu muß auf die Arbeit selbst verwiesen werden.
0 references