Sur les fonctions indépendantes. VI. (Équipartition.) (Q2586576)
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scientific article; zbMATH DE number 2506212
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur les fonctions indépendantes. VI. (Équipartition.) |
scientific article; zbMATH DE number 2506212 |
Statements
Sur les fonctions indépendantes. VI. (Équipartition.) (English)
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1940
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Verf. setzt frühere Untersuchungen (vgl. \textit{M. Kac} und \textit{H. Steinhaus}, Studia math., Lwów, 7 (1938), 1-15; JFM 64.0212.*; wegen der Bezeichnungen sei auf das angeführte Referat verwiesen) über Funktionen, die im unendlichen Intervall \((0,\infty)\) relativ meßbar sind, fort. Er beweist in der vorliegenden Mitteilung Sätze über die ``Gleichverteilung'' der Werte derartiger Funktionen: Eine in \((0,\infty)\) relativ meßbare Funktion \(f (t)\) heißt ``regulär'', wenn ihre Distribuante \(\mu(\lambda)\) in \(0\leqq \lambda \leqq 1\) mit \(\lambda\) übereinstimmt. Die ``Gleichverteilung von \(f(t)\,(\text{mod}\,1)\)'' besagt dann, daß \([f(t)]\) regulär ist, wobei allgemein \([x] = x-Ex\) und \(Ex\) die größte ganze Zahl \(\leqq x\) sein soll. In Analogie zu einem bekannten Kriterium von H. Weyl für die Gleichverteilung der Folgen besteht eine notwendige und hinreichende Bedingung für die Gleichverteilung von \(f(t)\,(\text{mod}\,1)\) darin, daß \([f(t)]\) relativ meßbar ist und \(M_B \{e^{2\pi ikf(t)}\} = 0\) für \(k = 1, 2,\ldots\) gilt. Das Hauptresultat der Arbeit drückt sich in den beiden folgenden Sätzen aus: (1) Sind die Funktionen \([f(t)]\) und \([g(t)]\) unabhängig und ist \([f(t) +g(t)]\) relativ meßbar, so folgt aus der Gleichverteilung von \(f(t)\, (\text{mod}\, 1)\) diejenige von \(f (t) + g(t)\). (2) Zeigen die sämtlichen für ganzzahliges \(h\) und \(k\) (ausgenommen \(h = k = 0\)) gebildeten Funktionen \(hf(t) + kg(t)\) Gleichverteilung (mod 1), so sind die Funktionen \([f(t)]\) und \([g(t)]\) unabhängig. Die Arbeit schließt mit einigen Anwendungen dieser Resultate, von denen die Lösung eines von Kampé de Fériet anläßlich der Behandlung turbulenter Strömungen gestellten Problems hervorzuheben ist. Es handelt sich dabei um die Aufgabe, eine Funktion \(U (t, s)\) zu finden, die den folgenden Bedingungen genügt: (1) \(U(t_1,s)\) und \(U(t_2, s)\) sind für \(t_1\neq t_2\) als Funktionen von \(s\) unabhängig; (2) für jedes feste \(t\) gilt \(M_B\{U (t, s)\} = 0\), wo das Mittel bezüglich \(s\) genommen ist; (3) es ist \(M_B\{U^2 (t, s)\} = \text{const}\), wenn das Mittel wie unter (2) verstanden wird; (4) es ist \(M_B \{U(t + h, s) U (t, s)\}\) eine Funktion von \(h\) allein, wenn das Mittel wieder wie unter (2) verstanden wird. Verf. zeigt, daß die Funktion \(U (t, s) = \sin2\pi(t+s)^2\) eine Lösung der Aufgabe darstellt.
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