Résolution d'un système d'équations de M. Schrödinger. (Q2587150)

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scientific article; zbMATH DE number 2506720
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    Résolution d'un système d'équations de M. Schrödinger.
    scientific article; zbMATH DE number 2506720

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      Résolution d'un système d'équations de M. Schrödinger. (English)
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      1940
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      Das Problem, mit dem Verf. sich beschäftigt, stammt von \textit{Schrödinger} (S.-B. Preuß. Akad. Wiss., phys.-math. Kl. 1931, 144-153; F. d. M. \(57_{\text{I}}\), 1147). \(x\) und \(y\) mögen in den reellen, endlichen oder unendlichen Intervallen \(\mathfrak J^1\) bzw. \(\mathfrak J^2\) variieren; \(g (x, y)\), \(\omega_1(x)\), \(\omega_2(y)\) mögen reelle, meßbare und summierbare Funktionen in \(\mathfrak J^1\), \(\mathfrak J^2\) sein, die den Bedingungen genügen: \[ g(x,y)\geqq0,\quad \omega_1(x)\geqq0,\quad \omega_2(y)\geqq0,\quad \int\limits_{\mathfrak J^1}\omega_1(x)\, dx = \int\limits_{\mathfrak J^2}\omega_2(y)\, dy > 0. \tag{\text{I}} \] Betrachtet werden die Integralgleichungen für die unbekannten Funktionen \(\varphi\) und \(\psi\): \[ \varphi (x) \int\limits_{\mathfrak J^2} g (x, y)\psi(y)\, dy = \omega_1(x),\quad \psi(y)\int\limits_{\mathfrak J^1} g(x, y) \varphi(x)\, dx = \omega_2(y), \] wobei \(\varphi\) und \(\psi\) weder fast überall 0 noch \(\infty\) sein sollen. Verf. grenzt zwei Fälle ab, in denen die Existenz von Lösungen gesichert ist. Zunächst werden die gegebenen Funktionen generell folgenden Einschränkungen unterworfen: (II) \(g (x, y)\) ist stetig, hat eine positive obere Schranke und ist \(\neq 0\) außer höchstens auf einer Nullmenge für jeden festen Wert \(x\) bzw. \(y\); \(\omega_1(x)\) und \(\omega_2(y)\) sind stetig. Ferner wird folgende Definition eingeführt: \(g(x,y)\) gehört zur Klasse \(B\) in \(x\) für das endliche abgeschlossene Teilintervall \(\mathfrak F\) von \(\mathfrak J^1\), wenn \(g (x, y)\geqq0\) und stetig ist und wenn für jede stetige Funktion \(f(y)\geqq0\) die Voraussetzung, daß \(F (x) = \int_{\mathfrak J^2} g (x, y) f (y)\, dy\) fast überall auf irgendeiner offenen, \(\mathfrak F\) enthaltenden Menge endlich ist, die Folge nach sich zieht, daß dieses Integral auf \(\mathfrak F\) gleichmäßig konvergent ist. Das Resultat lautet dann: Wenn die Voraussetzungen (I) und (II) gelten und entweder das Integral \[ \int\limits_{\mathfrak J^2} \frac{\omega_2(y)}{\int\limits_{\mathfrak J^1} g(z,y) \omega_1(z)\,dz}\, dy \] endlich ist oder \(g (x, y)\) zur Klasse \(B\) in \(x\) gehört, so hat das Integralgleichungssystem eine Lösung \(\varphi (x) \geqq 0\), die stetig ist und nur für die Nullstellen von \(\omega_1(x)\) verschwindet, und eine Lösung \(\psi(y) \geqq 0\), die \((B)\)-meßbar ist und bis auf eine Nullmenge nur für die Nullstellen von \(\omega_2(y)\) verschwindet. Neben diesem Existenzsatz wird folgender Eindeutigkeitssatz bewiesen: Unter den Voraussetzungen (I) und (II) gibt es, falls man Lösungen mit demselben \(\varphi\cdot\psi\) nicht als verschieden rechnet, höchstens ein Paar von positiven, \((B)\)-meßbaren Lösungen. Für den Spezialfall \[ \mathfrak J^1 = \mathfrak J^2 = (- \infty, \infty),\quad g (x, y) =\frac1{\sigma\sqrt\pi} e^{-\frac{(x-y)^2}{\sigma^2}},\quad \omega_1(x)\;\text{und}\;\omega_2(y)\;\text{stetig}, \] hat \textit{S. Bernstein} (Verh. internat. Math.-Kongr. Zürich 1932, 1, 288-309; F. d. M. \(58_{\text{II}}\), 1157) ohne Beweis die Existenz einer Lösung behauptet. Aus den obigen Resultaten folgt die Existenz und Eindeutigkeit eines positiven, \((B)\)-meßbaren Lösungspaares, das sich als stetig erweist.
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