Geometrische Ordnungen. (Q2588674)
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scientific article; zbMATH DE number 2508103
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Geometrische Ordnungen. |
scientific article; zbMATH DE number 2508103 |
Statements
Geometrische Ordnungen. (English)
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1940
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Erweiterte Wiedergabe eines Vortrags, den Verf. im September 1938 vor der Jahresversammlung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung in Baden-Baden gehalten, und in dem er über die an die Arbeiten von \textit{C. Juel} anknüpfenden, den geometrischen Ordnungsbegriff betreffenden Untersuchungen im Zusammenhang berichtet hat. Verf. geht von dem Begriff der linearen Ordnung einer ebenen Kurve, dem Maximum der Mächtigkeiten ihrer Durchschnitte mit den Geraden der Ebene, aus und erläutert am Beispiel der ebenen Kurven dritter linearer Ordnung das Wesen der Fragestellungen der Theorie, bei denen man aus der Ordnung der Kurve auf ihre Gestalt (Zerlegung in Konvexbogen und dergleichen) zu schließen sucht. Dann werden Verallgemeinerungen des Ordnungsbegriffes besprochen, insbesondere der allgemeine Ordnungsbegriff, von dem Verf. in Mh. Math. Physik 46 (1937), 84-92 (F.~d.~M. 63\(_{\text{I}}\), 643) Gebrauch gemacht hat. Nach diesen vorbereitenden Betrachtungen wendet sich Verf. den Strukturund den Gestaltfragen zu. Bei den Strukturfragen handelt es sich unter anderem um die Aufgabe, zu einem vorgeschriebenen geometrischen Gebilde mit vorgeschriebenem Ordnungsbegriff die wirklich auftretenden homogenen Ordnungswerte zu ermitteln; dabei heißt ein Gebilde ordnungshomogen mit dem homogenen Ordnungswert \(k\), wenn seine Punkte sämtlich die gleiche lokale Ordnung \(k\) haben, und lokale Ordnung des Bogens in \(P\) ist das Minimum der Ordnungen aller seiner \(P\) enthaltenden Teilbogen. Die Gestaltfragen sind oben bereits an einem Beispiel gekennzeichnet worden; dabei handelt es sich z. T. auch um ``intrinseke'', d. h. von der Einbettung des betrachteten Gebildes in einen höheren Raum unabhängige, Eigenschaften. Zum Schluß werden die Beziehungen der Theorie zu anderen Gebieten, der Differentialgeometrie, der Theorie der reellen Funktionen und der algebraischen Geometrie, erörtert. Ein Schriftenverzeichnis, bei dem Verf. Vollständigkeit nicht angestrebt hat, findet sich am Schlusse der Arbeit.
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