Über die Fourier-Analyse der Kristalle und die Dichte der Metallelektronen. (Q2589487)

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scientific article; zbMATH DE number 2508830
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    Über die Fourier-Analyse der Kristalle und die Dichte der Metallelektronen.
    scientific article; zbMATH DE number 2508830

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      Über die Fourier-Analyse der Kristalle und die Dichte der Metallelektronen. (English)
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      1940
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      Zunächst wird in dem Bericht auseinandergesetzt, wie mit den Methoden der Fourieranalyse aus den Streuintensitäten von Röntgenstrahlen Aussagen über die Dichteverteilung der streuenden Elektronen gemacht werden können; da die Streuintensitäten proportional zu den Absolutquadraten der Fourierkoeffizienten für die Dichteverteilung sind (ihre Phase bleibt bei der Messung unbestimmt), da bei gegebener Wellenlänge nur die Streuintensitäten unterhalb eines gewissen Index gemessen werden können, und da außerdem die Extinktion der Röntgenstrahlen die Intensitäten fälscht, so läßt sich die Dichteverteilung nicht ohne weiteres bestimmen. Die Unbestimmtheit der Phase des Fourierkoeffizienten reduziert sich jedoch auf eine solche des Vorzeichens bei Kristallen mit zentrischer Symmetrie. Die Wahl des Vorzeichens wird dadurch erleichtert, daß die Dichte der Elektronen ihrer physikalischen Bedeutung nach nirgends negativ herauskommen darf, und daß man häufig eine ungefähre Kenntnis der Lage der Atome und der Maxima der Elektronendichte im Kristall hat. Dem Abbruchfehler wegen der unbekannten höheren Fourierkoeffizienten begegnet man durch eine erhöhte ``Rechentemperatur''. Extinktion und wahre Absorption der Röntgenstrahlen sind durch besondere Korrekturen zu berücksichtigen. Die Ergebnisse für die Elektronenverteilung werden in Abbildungen (NaCl-, Diamant-, Urotropin-, Mg-Gitter) wiedergegeben. Der verschiedene Charakter der chemischen Bindung äußert sich in der Elektronenverteilung sehr deutlich.
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