Some generalizations of the theory of orthogonal polynomials. (Q2589634)
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scientific article; zbMATH DE number 2508995
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Some generalizations of the theory of orthogonal polynomials. |
scientific article; zbMATH DE number 2508995 |
Statements
Some generalizations of the theory of orthogonal polynomials. (English)
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1940
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Ist \(\varrho (x)\) im Grundgebiete (Gg.) \([a,b]\) nichtnegativ und \(\int\limits_a^b \varrho (x)\, dx >0\), so gehören dort zum Gewichte \(\varrho (x)\), im wesentlichen eindeutig bestimmt, die orthogonalen Polynome \(q_n(x)\), die die Bedingung \[ \int\limits_a^b \varrho (x)q_m (x) q_n (x)\, dx =0 \qquad (m \not = n) \tag{1} \] erfüllen. Wenn \(\varrho (x)\) der Pearsonschen Differentialgleichung \(\mathfrak P\) genügt, lauten sie \[ q_0(x) = 1, \quad q_n(x)= \frac 1{\varrho (x)} \frac {d^n}{dx^n} \{[M(x)]^n \varrho (x)\} \quad (n=1,2,\dots), \tag{2} \] wo \(M (x)\) das quadratische Polynom im Nenner der rechten Seite von \(\mathfrak P\) bedeutet. Die \(q_n(x)\) befriedigen eine Rücklaufsformel und deswegen eine Christoffel-Darbouxsche Identität (C. D. I.); ferner lassen sie sich zu konvergenten Entwicklungen geeigneter Funktionen verwenden. Verf. fragt, wie weit das auf die Polynome (2) noch zutrifft, wenn das Integral (1) wegen der Beschaffenheit von \(\varrho (x)\) seinen Sinn verliert; die \(q_n(x)\) sollen dann nichtorthogonal heißen. Er findet, daß auch dann die Rücklaufsformel gilt, und daß mit einem passenden Stellvertreter des Normungsfaktors auch die C. D. I. zustande kommt. Dann zeigt er am Beispiel der zum Gewicht \(\varrho (x) = (x - a)^\alpha (x-b)^\beta\), \(\alpha\) oder \(\beta \leqq -1\) gehörigen Jacobischen Polynome \(P_n^{(\alpha, \beta)} (x)\), die nichtorthogonal sind, daß bei passenden Annahmen über \(\alpha\), \(\beta\) und die zu entwickelnde Funktion \(f (x)\) ihre nach den \(P_n^{(\alpha, \beta)} (x)\) fortschreitende Reihe in ihrer Konvergenz mit der Reihe der Funktion \(f (x)\) nach orthogonalen \(P_n^{(\alpha +h, \beta +k)} (x)\) (\(\alpha +h, \beta +k > -1\), \(h\), \(k\) ganz) übereinstimmt. Der zweite Teil befaßt sich mit der Herstellung orthonormaler Polynome (o. n. P.) zu Gewichten, die ihr Vorzeichen im Gg. wechseln. Der vom Verf. darüber aufgestellte Satz, dessen Beweis sich auf drei Hilfssätze stützt, lautet: \(\pi_m (x) = \prod\limits_{i=1}^k (x-r_i)^{n_i+1}\) sei ein Polynom \(m\)-ten Grades, \(a < r_i < b\). Gibt es dann die zum Gewicht \(\varrho (x)\) der ebengenannten Art gehörigen o. n. P. \(q_n(x)\), d. h. die orthogonalen \(q_n(x)\), mit denen \(\int\limits_a^b \varrho (x) q_n (x)^2 \, dx\) den Wert 1 oder \(-1\) hat, so ist das Vorhandensein der Gesamtheit von o. n. P. \(p_n(x)\) zum Gewichte \(\pi_m(x)\varrho (x)\) durch die Bedingung \[ Q_{n+m-1,n}(r_1^{(n_1 )}, r_2^{(n_2 )}, \dots, r_k^{(n_k )})\not = 0 \quad \text{für} \quad n =0,1, \dots \] gekennzeichnet mit folgender Bedeutung der Zeichen: Es ist \[ Q_{n,m}(y_1^{(n_1 )}, y_2^{(n_2 )}, \dots, y_l^{(n_l )})= \begin{vmatrix} q_n (y_1) & q_{n-1} (y_1) & \cdots & q_m (y_1) \\ q_n^\prime (y_1) & q_{n-1}^\prime (y_1) & \cdots & q_m^\prime (y_1) \\ \hdotsfor{4}\\ q_n^{(n_1)} (y_1) & q_{n-1}^{(n_1)} (y_1) & \cdots & q_m^{(n_1)} (y_1) \\ \hdotsfor{4} \end{vmatrix}; \] auf die ersten \(n_1 + 1\) folgen \(n_2 + 1\) Zeilen, die entsprechend mit \(y_2, \dots\), schließlich \(n_l + 1\) Zeilen, die entsprechend mit \(y_l\) gebildet sind (\(Q_{n,m}\) verallgemeinert also sowohl die Vandermondesche als auch die Wronskische Determinante). Die gewünschten \(p_n(x)\) ergeben sich aus \[ \pi_m(x) p_n (x) = \lambda_n Q_{n+m,n} (x,r_1^{(n_1 )}, r_2^{(n_2 )}, \dots, r_k^{(n_k )}) \quad (\lambda_n \not =0 \text{ fest}). \] Zum Schlüsse eine Ausdehnung des bekannten Satzes, daß die zu einem Gewicht der früheren Art \(\varrho (x)\) gehörigen \(q_n (x)\) \(n\) einfache, reelle, im Gg. gelegene Nullstellen haben: Verf. zeigt, daß die Wronskische Determinante der \(m + 1\) Funktionen \(q_{n+m}(x), q_{n+m-1} (x), \dots, q_n(x)\) keine reelle Nullstelle besitzt, wenn \(m\) ungerade ist, dagegen genau \(n\) einfache reelle, im Gg. gelegene Nullstellen, wenn \(m\) gerade ist.
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