A characterization of Schouten's and Hayden's deformation methods. (Q2589883)

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scientific article; zbMATH DE number 2509271
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    English
    A characterization of Schouten's and Hayden's deformation methods.
    scientific article; zbMATH DE number 2509271

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      A characterization of Schouten's and Hayden's deformation methods. (English)
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      1940
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      Das Liesche Differential \(\underset {L}\delta\) eines Feldes ist die Differenz des natürlichen Feldwertes in \(\xi^\varkappa + d\xi^\varkappa\) und des dorthin mitgeschleppten Feldwertes. Wird das Feld deformiert, so unterscheidet man die absolute Variation \(\overset {a}\delta\), die Differenz zwischen variiertem und mitgeschlepptem Feldwert und die geodätische Variation \(\overset {g}\delta\), die Differenz zwischen variiertem und pseudoparallel verschobenem Feldwert (\textit{J. A. Schouten}, \textit{E. R. v. Kampen}, Beiträge zur Theorie der Deformation, Prace mat.-fiz. 41 (1934), 1-19 (F. d. M. \(60_{\text{I}}\), 638); \textit{J. A. Schouten}, \textit{D. J. Struik}, Einführung in die neueren Methoden der Differentialgeometrie, I (1935; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 784), S. 140 u. f.). Die erstgenannte Arbeit ist dem Verf. unbekannt gewesen. Verf. betrachtet eine \(L_m\) in \(L_n\) und führt zwei Prozesse ein ``Deformation mittels \(E_n\)-Parallelismus'' und ``Deformation mittels \(L_n\)-Parallelismus''. Er zeigt, daß \(\underset {L} \delta\) für Vektoren der \(L_n\) und \(\overset {a}\delta\) für die Verbindungsgrößen und Objekte der \(L_m\) entsteht, wenn auf die Linienelemente und den Einheitsaffinor der \(L_n\) der erste Prozeß angewandt wird, und daß man eine von \textit{Hayden} (Proc. London math. Soc. (2) 37 (1934), 416-490; F. d. M. \(60_{\text{I}}\), 639) betrachtete Variation (die übrigens mit \(\overset {g}\delta\) zusammenfällt) bekommt, wenn man auf die Maßvektoren der \(L_n\) den ersten und auf die Vektoren der \(L_m\) und den Einheitsaffinor der \(L_n\) den zweiten Prozeß anwendet. Die Vermischung von Differentialen und Variationen, die unnötige Einführung von Koordinatensystemen in der lokalen \(E_n\) und die Vermeidung des Begriffes des Mitschleppens machen das Lesen und das Kontrollieren der Resultate ungemein schwer. Slebodzinski hat gezeigt, daß beim Verschwinden des Lieschen Differentials der Übertragung in \(L_n\) eine isomorphe Transformation existiert. (Literatur nicht angegeben.) Diese Bedingung ist nicht notwendig. Verf. gibt eine schwächere Bedingung an für eine \(V_n\) und zieht aus dieser einige Konsequenzen über die Geometrie der \(V_n\).
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