Einige angenäherte Theorien der elastischen Unterlage. (Q2589989)
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scientific article; zbMATH DE number 2509386
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Einige angenäherte Theorien der elastischen Unterlage. |
scientific article; zbMATH DE number 2509386 |
Statements
Einige angenäherte Theorien der elastischen Unterlage. (English)
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1940
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Winkler und Zimmermann bauten eine Theorie der elastischen Unterlage auf, indem sie auf Grund des Hookeschen Gesetzes die Hypothese machten, daß die nor\-male Belastung und die Durchbiegung einander proportional sind. Verf. verwirft sie, da man dadurch keine richtige Verteilung der Belastung auf der oberen Fläche des elastischen Körpers (Balkens, Stabs) erhält. Zur Verwirklichung dieser Vertei\-lung konstruiert Verf. verschiedene Modelle, aus denen sich dann die Durchbiegungs\-linie bzw. die Durchbiegungsfläche errechnen lassen. Die Modelle, nach steigender Genauigkeit angeordnet, sind die folgenden: 1) Ein horizontaler, undehnbarer und an beiden Enden mit konstanter tangentialer Kraftkomponente angespannter Faden, 2) eine Reihe derartiger äquidistanter Fäden (im räumlichen Falle sind die Fäden durch undehnbare Membranen zu ersetzen), 3) eine Reihe äquidistanter dünner elastischer Stäbe mit konstantem Festigkeitsmodul (im räumlichen Falle sind die Stäbe durch dünne elastische Platten zu ersetzen). Zwischen den Fäden und Membranen bzw. Stäben und Platten genügt das elastische Medium der Winklerschen Hypothese. Solche Modelle erscheinen in mathematischer Hinsicht einfacher als die elastische Halbebene bzw. der elastische Halbraum in der üblichen exakten Theorie. Die da\-durch errechneten Spannungen und Verschiebungen stimmen in guter Näherung mit denjenigen überein, die sich aus letzter Theorie bei normaler Belastung und Ver\-nachlässigung der tangentialen Verschiebungen ergeben. Dabei bleiben die Saint-Venantschen Bedingungen aufrecht erhalten. Die Modelle sind anisotrop, erweisen sich jedoch als äquivalent einem isotropen Körper mit speziellem Spannungstensor, bei dem die Symmetrie der Komponenten aufgegeben werden muß. Verf. löst die Gleichgewichtsgleichungen seiner Modelle auf bei Annahme, daß die Modelle auf absolut fester Unterlage ruhen, und für verschiedene Belastungen. Er bestimmt zu\-gleich die jeweiligen Spannungsverteilungen. Die erhaltenen Ergebnisse werden mit denjenigen der exakten Theorie verglichen.
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