A logic of the doubtful. On optative and imperative logic. (Q2590261)

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scientific article; zbMATH DE number 2509700
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    English
    A logic of the doubtful. On optative and imperative logic.
    scientific article; zbMATH DE number 2509700

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      A logic of the doubtful. On optative and imperative logic. (English)
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      1939
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      Im ersten Teil dieses Artikels skizziert Verf. ein System der Modalitätslogik, in der alle Sätze nicht wie in der klassischen Logik in zwei, sondern in drei paarweise disjunkte Klassen: der wahren, der falschen und der möglichen Sätze eingeteilt werden. Dieses System unterscheidet sich in mehreren Punkten von den früheren Systemen von \textit{Post} und \textit{Łukasiewicz} (Amer. J. Math. 43 (1921), 163-185; Przeglad filoz. 23 (1921), 189-205; F. d. M. 48; 1122, 1125), die ähnlichen Zwecken dienen sollten, und ist nach Meinung des Ref. besser als jene Systeme der inhaltlichen Deutung der Wendung ``es ist möglich, daß \dots'' angepaßt. So z. B. behalten alle tautologischen Sätze des zweiwertigen Kalküls den Wert ``wahr'' bei; ferner ist der Wahrheits- oder besser der Modalitätswert der Konjunktion \(p \,\&\, q\) durch die Modalitätswerte von \(p\) und \(q\) nicht eindeutig bestimmt usw. Der zweite Teil enthält Bemerkungen über einen möglichen Aufbau der Logik der Wünsche und der Befehle. Der Ausgangspunkt ist, daß sich sowohl Wünsche wie auch Befehle ausschließlich auf mögliche Sätze sinnvoll beziehen können, so daß einer Logik der Wünsche bzw. der Befehle eine Modalitätslogik zugrunde gelegt werden muß. Im ganzen ist die hier besprochene Arbeit eher als ein Programm zu betrachten. Seine weitere Entwickelung würde zur exakten Fassung eines wichtigen Teiles unserer Umgangssprache führen und ist daher als eine vom philosophischen Standpunkt aus wichtige Aufgabe zu werten.
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