Non-commutative residuated lattices. (Q2590433)
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scientific article; zbMATH DE number 2509875
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Non-commutative residuated lattices. |
scientific article; zbMATH DE number 2509875 |
Statements
Non-commutative residuated lattices. (English)
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1939
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Es wird die Idealtheorie der nichtkommutativen Ringe in die Verbandstheorie übertragen. Nahe Beziehungen bestehen zu einer Arbeit von \textit{W. Krull} (Math. Z. 28 (1928), 481-503; F. d. M. 54, 155 (JFM 54.0155.*)). Untersucht werden Verbände, in denen neben den Verbandsoperationen eine nichtkommutative Multiplikation der Elemente (entsprechend der Multiplikation der Moduln) erklärt ist. Wie im kommutativen Fall (vgl. vorstehendes Referat) läßt sich unter geeigneten Voraussetzungen eine Quotientenbildung (residuation) der Elemente einführen. Kap. I untersucht den Zusammenhang der beiden Operationen. Als Linksidealverband wird ein Verband bezeichnet, in dem stets \(a\supset ba\) für beliebige Elemente gilt. Analog Rechtsideal- und (zweiseitiger) Idealverband. In Kap. II werden Verbände mit einem multiplikativen Einheitselement untersucht, die der aufsteigenden Kettenbedingung genügen. Je endlich viele teilerfreie Elemente erzeugen stets eine endliche Boolesche Algebra. Es wird eine Reihe von Sätzen bewiesen, wie eine solche Boolesche Algebra durch Hinzunahme weiterer Elemente in der Nachbarschaft des Einheitselementes zu einem arithmetischen Teilverband (d. h. einem direkten Produkt von einzelnen Ketten) erweitert werden kann. Analog werden sogenannte semiarithmetische Teilverbände untersucht. In Kap. III werden die Begriffe prim und primär auf Idealverbände übertragen. Ist jedes irreduzible Element primär, so wird der Idealverband als \textit{Noether}scher Verband bezeichnet. Es gelten die bekannten Zerlegungssätze, z. B. daß jedes Element als Durchschnitt einer endlichen Anzahl rechtsprimärer Elemente dargestellt werden kann, und die dazugehörigen Eindeutigkeitsaussagen. Es wird ein Begriff semiprimär eingeführt, ähnliche Sätze über Zerlegungen in semiprimäre Elemente werden abgeleitet. Kap. IV betrachtet Idealverbände, die dem Doppelkettensatz genügen. Das Radikal wird als die Vereinigung aller in bezug auf die Multiplikation nilpotenten Elemente eingeführt, halbeinfach heißt ein Verband, in dem das Radikal nur aus dem Nullelement besteht. Eine Reihe von Sätzen, die gewissen Sätzen der Theorie der hyperkomplexen Systeme entsprechen, werden bewiesen. Erwähnt sei noch das Resultat: Ein komplementärer, modularer, halbeinfacher Verband ist stets eine Boolesche Algebra.
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