A type of algebraic closure. (Q2590465)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2509906
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    A type of algebraic closure.
    scientific article; zbMATH DE number 2509906

      Statements

      A type of algebraic closure. (English)
      0 references
      1939
      0 references
      Gegeben sei eine Algebra \(\mathfrak A\). Ein Linksvektorideal \(S_l\) ist ein Vektormodul, dessen Vektoren sich aus einem \(n\)-tupel von Größen ans \(\mathfrak A\) aufbauen und der \(\mathfrak A S_l\subset S_l\) erfüllt. Analog wird ein Rechtsvektorideal definiert. Wir betrachten eine Menge \(S\) von Vek\-toren aus \(\mathfrak A\) (nicht notwendig ein Vektorideal). Es sei \(S^r\) die Menge jener Vektoren, die zu allen Vektoren von \(S\) bei innerer Produktbildung rechts-komplementäre Null\-teiler sind. Die Menge \(S^{rl}=\overline{S}\) derjenigen Vektoren, die wieder linkskomplementäre Nullteiler für alle Elemente von \(S^r\) sind, heißt dann linker Abschluß von \(S\). Analog wird rechter Abschluß definiert. Mit Vertauschung von rechts und links und ent\-sprechend der Buchstaben \(r\) und \(l\) ist dann der rechte Abschluß \(S^{lr}\). Indices \(l\) und \(r\) sollen stets Links-, bzw. Rechtsvektorideale bedeuten. Es erweist sich \(S^{lr}\) als Rechts-, \(S^{rl}\) als Linksvektorideal. Das Linksideal \(\overline{(0)_l}\) besteht z. B. aus allen Elementen \(x\) von \(\mathfrak A\) mit \(x\mathfrak A = 0\). Hat \(\mathfrak A\) ein Einselement, so ist \[ \overline{(0)_l}=(0)_l. \] Fällt ein Links- oder Rechtsvektorideal mit seinem linken bzw. rechten Abschluß zusammen, so nennt Verf. das Vektorideal abgeschlossen. \(\mathfrak A\) heißt stark abgeschlossen, wenn jedes Vektorideal von \(\mathfrak A\) abgeschlossen ist. Ist dagegen mit schwächerer Voraus\-setzung jedes Ideal (Vektorideal in einer Dimension) abgeschlossen, so heißt \(\mathfrak A\) schwach abgeschlossen. Nun zeigt Verf.: Eine schwach abgeschlossene Algebra hat ein Einselement. Sie ist stark abgeschlossen, so daß nur begrifflich, nicht inhaltlich ein Unterschied zwischen starker und schwacher Abgeschlossenheit besteht. Zuletzt beweist Verf. einige Beziehungen zwischen Abgeschlossenheit, idem\-potenten Elementen und dem Radikal der Algebra. U. a. ergibt sich -- wobei von jetzt an stets die \(e\) idempotent seien, \(\cup\) und \(\cap\) die Summen, bzw. Durchschnittsbildung von Idealen bedeute: Für jedes \(e\) ist \[ \overline{(e)_l}=(e)_l\cup\overline{(0)_l}. \] Sei nun \(\mathfrak A\) eine Algebra mit Einselement. Dann gilt \begin{itemize} \item[(1)] \(\overline{(e)_l}=(e)_l.\) \item[(2)] Ist das Linksideal \[\mathfrak b=(e)_l\cup\mathfrak a_l\] gegeben, so gilt \[ \overline{\mathfrak b}=(e)_l\cup\overline{\mathfrak a_l(1-e)}. \] \item[(3)] \(\mathfrak A\) ist genau dann abgeschlossen, wenn alle Ideale im Radikal \(\mathfrak R\) von \(\mathfrak A\) abge\-schlossen sind. \end{itemize} Von den verwendeten Hilfssätzen ist bemerkenswert: Sei \(\mathfrak A\) beliebig, dann ist mit beliebigen Vektoridealen \(S\) und \(T\) auch \(S\cap T\) abgeschlossen. Für die Summe \(S\cup T\) braucht dies nicht zu gelten. Zuletzt noch einige Druckfehler: S. 362, Z. 2 v. o. soll es heißen \(\mathfrak A^n\) statt \(\mathfrak a^n\), S. 368, Z. 2 v. u. \(\mathfrak a(1 - e)\) statt \(\mathfrak a(1- e)w\), dieselbe S., Z. 7 v. u. \((e)_r^l\cap\) statt \((e)_r^l\cup\), S. 369, Z. 1 v. o. \(\mathfrak a(1 - e) (1 - e)w\); und \(\mathfrak a(1 -e) z\) statt \((1 - e) (1 -e) w\) und \((1 -e)z\), weiter Z. 3, 5 v. o. \(\overline{(e)_l}\) statt \((e)_l\) und ebenso Z. 7 v. o. \(\overline{(e)_l}\) statt \((\overline{e})_l\).
      0 references
      0 references

      Identifiers