Sur un problème de Waring généralisé. I, II, III. (Q2590618)

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scientific article; zbMATH DE number 2510072
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    Sur un problème de Waring généralisé. I, II, III.
    scientific article; zbMATH DE number 2510072

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      Sur un problème de Waring généralisé. I, II, III. (English)
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      1939
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      \textbf{I.} Es seien \(f_\nu(x)\) (\(\nu=1,\dots,n\)) Polynome mit ganzen Koeffizienten und den wahren Graden \(k_\nu\geqq 2\). Die \(b_{\mu\nu}\) (\(\mu=1,\dots,m\); \(\nu=1,\dots,n\)) seien ganze Zahlen. In dieser Arbeit wird dann die folgende Frage aufgeworfen: Das Gleichungssystem \[ \sum_{\nu=1}^n b_{\mu\nu}v_\nu=t_\mu\qquad (\mu=1,\dots,m) \] sei in ganzen \(v_\nu\) lösbar; für jede Primzahl \(p\) und jedes ganze \(\beta>0\) sei ferner das System der Kongruenzen \[ \sum_{\nu=1}^n b_{\mu\nu} f_\nu(y_\nu)\equiv t_\mu\pmod{p^\beta}\qquad (\mu=1,\dots,m) \] in ganzen \(y_\nu\) lösbar. Ist dann auch das Gleichungssystem \[ \sum_{\nu=1}^n b_{\mu\nu}f_\nu(y_\nu)=t_\mu\qquad (\mu=1,\dots,m)\tag{1} \] in natürlichen Zahlen \(y_\nu\) lösbar? Gezeigt wird, daß (1) in diesem Falle sogar unendlich viele derartige Lösungen hat, wofern die Matrix \((b_{\mu\nu})\) den Rang \(m\) hat und überdies für die \(f_\nu\) und \(b_{\mu\nu}\) die folgenden Bedingungen (2) und (3) erfüllt sind: Zu jedem \(\varepsilon>0\) gibt es ein \(C_1\) bzw. \(C_2\) so, daß, wenn \(l<n\) eine natürliche Zahl und \(X>2\) ist, für die Lösungszahl \(N\) bzw. \(N^*\) des Gleichungssystems \[ \sum_{\lambda=1}^l b_{\mu\lambda}(f_\lambda(y_\lambda)-f_\lambda(z_\lambda))=0 \qquad (\mu=1,\dots,m) \] bzw. \[ \sum_{\lambda=l+1}^{n-1} b_{\mu\lambda}(f_\lambda(y_\lambda)-f_\lambda(z_\lambda))=0 \qquad(\mu=1,\dots,m) \] in natürlichen Zahlen \(y_\lambda\), \(z_\lambda\) unter den Nebenbedingungen \[ \left|f_\lambda(y_\lambda)\right|\leqq X,\;\left|f_\lambda(z_\lambda)\right|\leqq X \] die Abschätzung \[ N\leqq C_1X^{2\left(\frac1{k_1}+\cdots+\frac1{k_l}\right)-m+\varepsilon}\tag{2} \] bzw. \[ N^*\leqq C_2X^{2\left(\frac1{k_{l+1}}+\cdots+\frac1{k_{n-1}}\right)-m+\varepsilon}\tag{3} \] gilt. Für (2) wird überdies eine hinreichende Bedingung angegeben. Zu jedem als Grad mindestens eines \(f_\lambda\) (\(\lambda=1,\dots,l\)) vorkommenden \(k\) gibt es nämlich eine natürliche Zahl \(s(k)\) so, daß für die \(f_\lambda\) vom genauen Grade \(k\) das Gleichungssystem \[ \sum_{\sigma=1}^{s(k)}(f_\lambda(y_\sigma)-f_\lambda(z_\sigma))=0, \] wenn \(X>2\) und \(\varepsilon>0\) ist, höchstens \(C_3X^{\frac2ks(k)-1+\varepsilon}\) Lösungen in natürlichen Zahlen \(y_\sigma\), \(z_\sigma\) mit \[ |f_\lambda(y_\sigma)|\leqq X,\;|f_\lambda(z_\sigma)|\leqq X \] gestattet, wo \(C_3\) nur von \(\varepsilon\), nicht von \(X\) abhängt. Die durch den Index \(\lambda\) gekennzeichneten Spalten der Matrix \((b_{\mu\lambda})\) (\(\lambda=1,\dots,l\)) seien ferner in eine oder mehrere Gruppen so eingeteilt, daß jede Teilmatrix den Rang \(m\) hat und den für eine und dieselbe Gruppe verwendeten \(\lambda\) durchweg Polynome \(f_\lambda\) von gleichem Grade entsprechen; allgemein habe dieser Grad für genau \(\psi(k)\) Gruppen den Wert \(k\). Natürlich ist weder \(s(k)\) noch \(\psi(k)\) durch \(k\) eindeutig bestimmt; die hinreichende Bedingung für (2) besteht darin, daß bei passender zulässiger Wahl dieser Funktionen von \(k\) \[ \sum\frac{\psi(k)}{s(k)}\geqq 1 \] wird, wenn man nur über die verschiedenen unter den Graden \(k\) der \(f_\lambda\) (\(\lambda=1,\dots,l\)) summiert. \textbf{II.} Hier wird zunächst die Formel (2) bewiesen. Unter Benutzung einer Arbeit von \textit{van der Corput} (Acta arith., Warszawa 3 (1939), 180-234; F.~d.~M. 65, 154) wird dann gezeigt, daß aus (2) und der analogen Formel (3) die Lösbarkeit des diophantischen Gleichungssystems (1) in natürlichen Zahlen \(y_1,\dots,y_n\) folgt, wofern u.~a. der nachstehende Hilfssatz bewiesen ist: Es sei \(c\) so gewählt, daß für jedes reelle \(x\geqq c\) jedes \(f_\nu'(x)\) von 0 verschieden ausfällt. \(\varLambda(t_1,\dots,t_m)\) bedeute in Abhängigkeit von der ganzen Zahl \(X>2\) die über alle Systeme reeller Zahlen \(\eta_\nu\geqq c\) (\(\nu=1,\dots,n\)) mit ganzen \(v_\nu=f_\nu (\eta_\nu)\), \(|v_\nu|\leqq X\) und \[ \sum_{\nu=1}^n b_{\mu\nu}v_\nu=t_\nu\qquad (\mu=1,\dots,m) \] erstreckte Summe \(\sum\dfrac1{|f_1'(\eta_1)\cdots f_n'(\eta_n)|}\). Dann gibt es zu jedem \(\varepsilon>0\) ein \(C\) mit \[ \varLambda(t_1,\dots,t_m)>CX^{\frac1{k_1}+\cdots+\frac1{k_n}-m-\varepsilon}. \] \textbf{III.} Das in I und II behandelte Problem wird dahin verallgemeinert, daß an die Lösung des Gleichungssystems \[ t_\mu=\sum_{\nu=1}^n b_{\mu\nu}f_\nu(y_\nu)\qquad (\mu=1,\dots,m) \] außer den Nebenbedingungen \(|f_\nu(y_\nu)|\leqq X\) noch für gewisse \(\nu\) die Nebenbedingungen \[ y_\nu\equiv a_\nu\pmod{A_\nu} \] gestellt werden, wo \(a_\nu\) zu \(A_\nu\) teilerfremd gegeben ist, und daß ferner die \(y_\nu\) für diese nämlichen ausgewählten \(\nu\) durchweg Primzahlen sein sollen. Nimmt man zu den früheren Voraussetzungen noch gewisse weitere über die Matrizen \((b_{\mu\nu})\) und \((b_{\mu\nu}f_\nu)\) hinzu, so übertragen sich auf diesen Fall die früheren Ergebnisse.
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