Die Homomorphieen von Somen und die Multiplikation von Inhaltsfunktionen. (Q2590763)

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scientific article; zbMATH DE number 2510219
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    Die Homomorphieen von Somen und die Multiplikation von Inhaltsfunktionen.
    scientific article; zbMATH DE number 2510219

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      Die Homomorphieen von Somen und die Multiplikation von Inhaltsfunktionen. (English)
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      1939
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      Als Homomorphie bezeichnet Verf. eine Abbildung, die den Somen \(A'\) eines vollkommenen Körpers (vgl. S.-B. Math.-naturw. Abt. Bayer. Akad. Wiss. München 1938, 27-68; JFM 64.0189.*) Somen \(A = \sigma A'\) eines zweiten vollkommenen Körpers so zuordnet, daß mindestens ein Soma auf das leere Soma abgebildet wird und die Prozesse der Vereinigung abzählbar vieler Somen sowie die Bildung des Durchschnitts zweier Somen bei der Abbildung invariant bleiben. Hieraus folgt dann die Invarianz aller Somenoperationen. Die Gesamtheit aller Somen, die auf das leere Soma abgebildet werden, bildet einen vollständigen und vollkommenen Körper \(N'\) (vollständig: der Körper enthält mit jedem Soma alle seine Teile). Mit Hilfe einer Art Restklassenbetrachtung läßt sich die Umkehrung beweisen: Ist \(N'\) ein vollkommener, vollständiger Teilkörper eines vollkommenen Somenkörpers, so gibt es eine Homomorphie, die den Körper so auf einen zweiten abbildet, daß alle Somen von \(N'\) in das leere Soma übergehen. Wählt man speziell für \(N'\) die Gesamtheit der Somen, für welche eine in dem Körper definierte normale Maßfunktion den Wert Null hat, so haben zwei Somen \(A'\), \(B'\) des Körpers dann und nur dann dasselbe Bild, wenn \(A' + N_1' = B' + N_2'\), wo \(N_1'\) und \(N_2'\) in \(N'\) liegen. Verf. betrachtet dann insbesondere Inhaltsfunktionen, deren Maßkörper eine abzählbare Basis besitzt, und zeigt, daß durch eine Homomorphie sich die Inhaltsfunktion in eine ``reduzierte'' verwandeln läßt, d. h. in eine solche, für welche die Somen des Maßkörpers aus denen der Basis durch höchstens zwei Grenzübergänge (Bildung von Vereinigungsmenge bzw. Durchschnitt abzählbar vieler Somen) gewonnen werden können. Schließlich wird als Hauptsatz die Existenz einer Homomorphie bewiesen, die folgendes leistet: Es gibt einen Körper linearer Punktmengen, der durch die Homomorphie auf den Maßkörper einer beliebigen reduzierten Inhaltsfunktion so abgebildet wird, daß der Lebesguesche Inhalt der Punktmengen gleich dem Maß der Bildmengen ist. Auf dieser Grundlage läßt sich dann das kombinatorische Produkt zweier Inhaltsfunktionen (\textit{H. Hahn}, Ann. Scuola norm. sup. Pisa, Sci. fis. mat. (2) 2 (1933), 429-452; JFM 59.0270.*) in einfacher Weise erklären.
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